Schweizerinnen beenden die EM mit Sieg

Binia Feltschers Befehle führten in Glasgow nicht immer zum Erfolg
Binia Feltschers Befehle führten in Glasgow nicht immer zum Erfolg © KEYSTONE/AP The Canadian Press/JONATHAN HAYWARD
Im bedeutungslosen letzten Vorrundenspiel der Europameisterschaften in Glasgow erringen die Schweizer Curlerinnen um Skip Binia Feltscher ihren vierten Sieg. Sie bezwingen Deutschland 7:4.

Die Weltmeisterinnen Christine Urech, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher vom CC Flims beenden das EM-Turnier mit der unbefriedigenden Bilanz von 4:5 Siegen im 6. Rang unter den zehn Teams. An ihren vorangegangenen drei Teilnahmen an internationalen Meisterschaften (WM 2014 und 2016, EM 2014) hatten sie jeweils den Titel gewonnen.

Im letzten Spiel gegen die vom erfolgreichen Zürcher Coach Thomas Lips betreuten Deutschen (Skip Daniela Jentsch) kam Ersatzspielerin Carole Howald anstelle von Christine Urech auf der ersten Position zum Zug. Die junge Langenthalerin erreichte auf Anhieb die ausgezeichnete Quote von 95 Prozent an gelungenen Versuchen. Mit einem Zweierhaus zur 5:3-Führung schafften die Schweizerinnen im 6. End die Vorentscheidung. Der souverän errungene Erfolg bedeutet für die Flimserinnen einen versöhnlichen Abschluss nach einer längst nicht wunschgemäss verlaufenen Turnierwoche.

Die Flimserinnen gerieten während der ganzen EM nie in Gefahr, den Schweizer WM-Startplatz, das Minimalziel, zu verpassen.

(SDA)


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