Mindestens fünf Tote durch Zyklon “Winston” auf Fidschi-Inseln

"Winston" hat in Fidschi unzählige Häuser dem Erdboden gleichgemacht.
"Winston" hat in Fidschi unzählige Häuser dem Erdboden gleichgemacht. © KEYSTONE/EPA AAP / Mai Life Magazine/NAZIAH ALI / HANDOUT
Auf den Fidschi-Inseln sind durch den mächtigen Zyklon “Winston” mindestens fünf Personen um Leben gekommen. Der Sturm der höchsten Kategorie 5 hatte zudem zahlreiche Orte verwüstet.Im Dorf Kade auf der Insel Koro etwa seien alle Häuser zerstört worden, einschliesslich Kirche und Schule.

Diese Angaben machte der Direktor der Behörde für Katastrophenschutz, Akapusi Tuifagalele. Er hatte auch die Zahl von fünf getöteten Personen bestätigt, wie das Nachrichtenportal “Fijilive” am Sonntag berichtete.

Der Zyklon der höchsten Kategorie 5 war in der Nacht zu Sonntag mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern pro Stunde über den Inselstaat im Südpazifik gezogen. Die Regierung erklärte das ganze Land mit mehr als 300 Inseln zum Katastrophengebiet und verhängte eine totale Ausgangssperre. Sie sollte erst am Montag aufgehoben werden.

Nirgendwo gab es Strom. Das Telefon-Festnetz funktioniert, nicht aber das Mobilfunknetz. Es war der schwerste Zyklon, der auf den Fidschi-Inseln je gemessen wurde. Das Militär aktivierte alle Soldaten für Hilfseinsätze. Die Behörden hatten die Bevölkerung frühzeitig gewarnt und mehr als 750 Notunterkünfte eingerichtet. Der Sturm zog unterdessen Westen wieder auf das Meer hinaus.

Die Hauptstadt Suva lag nicht im Auge des Sturms, dennoch waren die Schäden beträchtlich. Der Lärm sei beängstigend gewesen, als Dächer von den Häusern gerissen und Bäume entwurzelt wurden, berichtete Iris Low-McKenzie von der Hilfsorganisation Save the children.

(SDA)


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