Rufus Wainwright hat Eltern verziehen

Rufus Wainwright gestern an einem Konzert in Madrid. Als er 14 war, entdeckte seine Mutter ein Schwulenmagazin in seinen Sachen. Sie nahm das gar nicht gut auf.
Rufus Wainwright gestern an einem Konzert in Madrid. Als er 14 war, entdeckte seine Mutter ein Schwulenmagazin in seinen Sachen. Sie nahm das gar nicht gut auf. © KEYSTONE/EPA EFE/KIKO HUESCA
Der Sänger Rufus Wainwright hatte es nach seinem Coming-out schwer mit seinen Eltern. “Mein Vater wollte nie darüber reden. Er war weder dafür noch dagegen”. Die Mutter habe offen Entsetzen geäussert. Heute versteht er sie: Damals hatten alle Angst vor Aids.

Seine Mutter habe ein Schwulenmagazin in seinem Sachen entdeckt, als er 14 gewesen sei. Als er nach nach Hause gekommen sei, habe sie gesagt: “Rufus, bitte sag mir nichts, was ich nicht hören möchte. Du bist nicht schwul, oder?”.

Er habe seinen Eltern vergeben, weil 1978 alle von Aids redeten. “Sie waren zu Tode verängstigt.” Wainwright lebt mit seinem deutschen Ehemann in Kanada.

(SDA)


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