SCL Tigers beenden Genfer Siegesserie

Der Langnauer Trainer Benoit Laporte darf sich über ein erfolgreiches Wochenende mit sechs Punkten freuen
Der Langnauer Trainer Benoit Laporte darf sich über ein erfolgreiches Wochenende mit sechs Punkten freuen © KEYSTONE/VALERIANO DI DOMENICO
Einen Tag nach dem 2:1-Prestigesieg gegen Bern gewinnen die SCL Tigers erneut. In Genf setzt sich die Equipe von Benoît Laporte gegen Servette verdient mit 5:3 durch.

Können die SCL Tigers plötzlich noch in den Kampf um die Playoff-Plätze eingreifen? Es ist zumindest nicht auszuschliessen, wenn sie weiterhin so fleissig punkten. Denn inzwischen haben die Langnauer sechs der letzten acht Partien gewonnen. In Genf realisierten sie den vierten Auswärtssieg in Folge.

Für den entscheidenden Treffer (zum 4:3) war Jewgeni Schirjajew nach einer schönen Einzelleistung in der 43. Minute besorgt. Bereits davor waren die Emmentaler zweimal in Führung gegangen. Den Schlusspunkt eine halbe Minute vor dem Ende setzte in seinem zweiten Spiel für Langnau der neue Kanadier Kyle Wilson mit seinem ersten NLA-Treffer. Der letzte Langnauer Sieg in Genf datierte vom 28. Oktober 2008.

Servette musste ausgerechnet bei seiner schon fast legendären “Plüschtier-Aktion”, die zum zweiten Mal in dieser Saison für eine ausverkaufte Les-Vernets-Halle gesorgt hatte, wieder einmal eine Niederlage einstecken. Servette hatte davor sechs Partien in Folge und vor heimischem Publikum gar zehnmal in Serie gewonnen. Dass ihre Serien rissen, hatten sich die Tabellendritten aber auch selbst zuzuschreiben. Mit zahlreichen Fehlern “schenkten” sie Langnau gleich die ersten drei Treffer.

Genève-Servette – SCL Tigers 3:5 (1:1, 2:2, 0:2)

7135 Zuschauer (ausverkauft). – SR Kurmann/Massy, Kaderli/Stuber. – Tore: 2. Zryd 0:1. 20. (19:31) Douay (Jacquemet) 1:1. 26. Sven Lindemann 1:2. 32. Bezina (Loeffel, Douay) 2:2. 36. Douay (Rubin, Jacquemet) 3:2. 39. DiDomenico (Zryd) 3:3. 43. Schirjajew (Haas) 3:4. 60. (59:26) Wilson 3:5 (ins leere Tor). – Strafen: keine gegen Genève-Servette, 1mal 2 Minuten gegen die SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: D’Agostini; DiDomenico.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Antonietti, Iglesias; Chuard; Wick, Pyatt, Pedretti; D’Agostini, Lombardi, Rod; Simek, Romy, Riat; Douay, Jacquemet, Rubin; Roland Gerber.

SCL Tigers: Punnenovs; Müller, Koistinen; Weisskopf, Kim Lindemann; Zryd, Adrian Gerber; Gossweiler, Ronchetti; DiDomenico, Wilson, Claudio Moggi; Bucher, Gustafsson, Clark; Haas, Schirjajew, Sven Lindemann; Wyss, Albrecht, Sandro Moggi.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Slater, Kast, Traber, Mercier und Almond, SCL Tigers ohne Hecquefeuille, Stettler, Nüssli, Murray, Berger, Bärtschi und Tom Gerber (alle verletzt). Genève-Servette von 58:20 bis 58:40 und von 58:45 bis 59:27 ohne Torhüter.

(SDA)


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