Seit 1999 eine Milliarde Postpakete in Härkingen sortiert

Die Post befördert dank dem E-Commerce-Boom immer mehr Pakete. Allein im Paketzentrum Härkingen wurden seit 1999 eine Milliarde Päckli sortiert. (Archivbild)
Die Post befördert dank dem E-Commerce-Boom immer mehr Pakete. Allein im Paketzentrum Härkingen wurden seit 1999 eine Milliarde Päckli sortiert. (Archivbild) © /KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Im Paketzentrum Härkingen SO ist am Mittwoch das milliardste Paket seit der Inbetriebnahme 1999 sortiert worden. Dank E-Commerce boomt die Paketpost derzeit wie noch nie. Der E-Commerce zwingt die Post aber auch dazu, immer schneller vom Anbieter zum Kunden zu liefern.

Rund 50 Prozent der Pakete seien derzeit Priority-Sendungen, die am Tag nach der Bestellung zugestellt werden, sagten Verantwortliche der Post am Mittwoch vor den Medien in Härkingen SO. Vor 15 Jahren lag dieser Anteil noch bei rund 20 Prozent.

Um die Päckliflut zu bewältigen, investierte die Post in den letzten Jahren 60 Millionen Franken in den Ausbau der Sortieranlagen. 20 Millionen davon entfielen auf das Paketzentrum Härkingen. Dieses ist mit einer Fläche von 24’600 Quadratmetern sowie 370 fest und 50 temporär angestellten Mitarbeitenden das grösste seiner Art in der Schweiz.

Im Zuge des Ausbaus ihrer Dienstleitungen führt die Post dieses Jahr die individuelle Steuerung von Paketen und eingeschriebenen Briefen ein. Sobald eine Sendung zu einem Kunden unterwegs ist, kann dieser künftig in seinem Sendungscockpit auf der Webseite der Post wählen, ob die Zustellung an der Wohnadresse oder an einer alternativen Adresse erfolgen soll.

(SDA)


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