Selfie-Affäre: Geldbusse für Chatpartnerin

Selfie-Affäre: Geldbusse für Chatpartnerin
© Stadtammann Geri Mueller verlaesst auf seinem Fahrrad am Montag, 8. September 2014, das Stadthaus in Baden. Heute beraet der Badener Stadtrat an einer Sitzung ueber die Neuverteilung der Dossiers des Stadtammanns. (KEYSTONE/Sigi Tischler)
Späte Genugtuung erhält der Badener Stadtammann Geri Müller. Die Chatpartnerin aus der Selfie-Affäre wurde von der Berner Staatsanwaltschaft verurteilt. Auf sie kommen sehr hohe Kosten zu.

Die Chataffäre von Geri Müller hatte 2014 in den Medien für Furore gesorgt. Müller war damals noch Aargauer Nationalrat (Grüne) und hatte während seiner Arbeitszeit im Badener Stadthaus Nacktselfies gemacht. Diese waren für eine Chatpartnerin gedacht. Die Chatverläufe samt Bilder wurden aber den Medien zugespielt.

Nun hat die Berner Staatsanwaltschaft die Frau wegen unerlaubter Aufnahmen von Gesprächen und Beschimpfungen via SMS verurteilt, wie Tele M1 berichtet.

Die Chatpartnerin muss Geri Müller 16 300 Franken Anwaltskosten zahlen, weiter wurde die Frau zu einer bedingten Geldstrafe von 9’000 Franken  und einer Busse in der Höhe von  1’800 Franken verurteilt. Sie muss zudem die Verfahrenskosten in der Höhe von 8 150 Franken übernehmen, wie Aargauerzeitung.ch schreibt. Die Verurteilung ist noch nicht rechtskräftig.

Geri Müller nimmt den Strafbefehl gegen seine ehemalige Chatpartnerin Zitat: „zur Kenntnis“, wie es weiter heisst.


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