Servette als drittes Team in den Playoffs

Genève-Servette und Lugano boten sich ein Duell auf Augenhöhe
Genève-Servette und Lugano boten sich ein Duell auf Augenhöhe © KEYSTONE/PHOTOPRESS/MARTIAL TREZZINI
Genève-Servette qualifizierte sich dank einem knappen Heimerfolg gegen Lugano als drittes Team für die Playoffs. Daniel Rubin schoss die Genfer in der letzten Minute der Verlängerung zum Sieg.

Das Team von Chris McSorley, das beim 1:2 in Zug am Freitag nur mit zwei gesunden Ausländern angetreten war, konnte dabei wieder auf die beiden genesenen Kanadier Matt D’Agostini und Matt Lombardi zählen.

Nach 40 Minuten hatte Genf jedoch nicht wie der Sieger ausgesehen. Denn Lugano hatte die Partie nach frühem Rückstand im Mitteldrittel dank zwei Toren von Frederik Pettersson und Maxim Lapierre gedreht. Der Kanadier Lapierre feierte damit einen Einstand nach Mass: Erst Anfang Woche war der 30-jährige Stürmer von MODO aus Schweden zu den Tessinern gewechselt und erzielte in seinem ersten Einsatz mit den Bianconeri gleich ein Tor. Dabei probierte er von einem Abpraller von Genf-Goalie Robert Mayer.

Doch Mayer liess sich in der Folge nicht mehr bezwingen. Kevin Romy, der beim 1:0 durch Juraj Simek bereits die Vorarbeit geleistet hatte, schoss die Gastgeber mit seinem Tor in der 51. Minute in die Verlängerung. Dort vergab Rubin vorerst zwei ausgezeichnete Möglichkeiten, bevor er seine dritte Chance zum 3:2-Siegtreffer nutzte.

Damit ging auch im vierten Duell in dieser Saison zwischen diesen beiden Teams das Heimteam als Sieger hervor.

Genève-Servette – Lugano 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) n.V.

6977 Zuschauer. – SR Mandioni/Massy, Kovacs/Tscherrig. – Tore: 8. Simek (Romy) 1:0. 31. Pettersson (Klasen/Ausschluss Lombardi) 1:1. 39. Lapierre (Hirschi, Kparghai) 1:2. 51. Romy (D’Agostini) 2:2. 65. (64:34) Rubin 3:2. – Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 9mal 2 Minuten gegen Lugano. – PostFinance-Topskorer: D’Agostini; Pettersson.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Loeffel, Mercier; Antonietti, Bezina; Iglesias; Wick, Lombardi, Rod; D’Agostini, Pyatt, Pedretti; Simek, Romy, Riat; Douay, Kast, Rubin; Gerber, Traber.

Lugano: Merzlikins; Ulmer, Vauclair; Kparghai, Hirschi; Kienzle, Sartori; Pozzorini; Bertaggia, Sannitz, Walker; Pettersson, Martensson, Klasen; Hofmann, Lapierre, Brunner; Reuille, Dal Pian, Kostner.

Bemerkungen: Servette ohne Slater, Bays, Jacquemet und Almond, Lugano ohne Manzato, Morini, Steinmann, Chiesa, Furrer (alle verletzt) und Stapleton (überzähliger Ausländer). Timeout Genève-Servette (47.) und Lugano (55.)

(SDA)


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