Servette dritter Streich

Die Genfer jubeln über den dritten Sieg über Fribourg-Gottéron
Die Genfer jubeln über den dritten Sieg über Fribourg-Gottéron © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Die Westschweizer Playoff-Serie scheint vorentschieden: Genève-Servette gewinnt mit 4:1 auch das dritte Spiel. Spannung kommt in der Les-Vernets-Halle bloss während fünf Minuten auf. Hoffnung keimte bei Fribourg-Gottéron auf, als nach 21 Minuten Killian Mottet auf 1:2 verkürzte.

Ryan Gardner mit einem Weitschuss (23.), Benjamin Neukom beim Abpraller nach Gardners Weitschuss (23.) und Julien Sprunger mit einem Handgelenkschuss (24.) boten sich danach Möglichkeiten zum 2:2-Ausgleich. In diese einzige Freiburger Druckphase hinein fiel jedoch das 3:1 für die Genfer. Romain Loeffel schoss aus der Distanz, Gottérons Goalie Benjamin Conz liess abprallen, Tim Traber erkämpfte sich den Puck und schob ins offene Tor ein.

Diese Szenen widerspiegelten das Geschehen gut. Servette erwies sich erneut als die viel effizientere Mannschaft. Genfs Goalie Robert Mayer kassierte zuerst in Spiel 1 sowie in den letzten 99 Minuten lediglich ein Gegentor. Fribourgs Keeper Benjamin Conz dagegen patzte in Spiel 3 und sah bei mindestens zwei Gegentoren nicht gut aus.

Die Genfer Goals erzielten Noah Rod (1:0), Kevin Romy (2:0), Tim Traber (3:1) und Matt D’Agostini (4:1). Die Servettiens nützten im ersten Abschnitt zwei der ersten drei Powerplay-Chancen zu den ersten Toren.

Die angekündigte Genfer Abrechnung nach dem ungeahndeten Foul von Julien Sprunger gegen Daniel Rubin (Saisonende) blieb aus. Die Genfer agierten so diszipliniert wie selten. Sprunger wurde zwar bei jedem Einsatz ausgepfiffen, fiel ausserdem aber überhaupt nicht auf. Erst nach sieben Minuten betrat Sprungers Sturmlinie erstmals das Eis. Nach drei Partien steht die einstige Paradeformation mit Sprunger, Andrej Bykow und Benny Plüss mit einer Minus-4-Bilanz zu Buche.

Genève-Servette – Fribourg-Gottéron 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)

7135 Zuschauer (ausverkauft). – SR Vinnerborg/Wehrli, Kovacs/Küng. – Tore: 3. Rod (Loeffel, Simek/Ausschluss Pouliot) 1:0. 19. D’Agostini (Romy, Rod/Ausschluss ) 2:0. 21. (20:56) Mottet (Mauldin) 2:1. 26. Traber (Bezina) 3:1. 35. D’Agostini (Romy) 4:1. – Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 plus 10 Minuten (Rivera) gegen Fribourg-Gottéron. – PostFinance-Topskorer: D’Agostini; Sprunger.

Genève-Servette: Robert Mayer; Vukovic, Fransson; Bezina, Eliot Antonietti; Mercier, Loeffel; Iglesias; Jacquemet, Slater, Rod; Traber, Roland Gerber, Heinimann; Simek, Lombardi, Pedretti; D’Agostini, Romy, Kast; Douay.

Fribourg-Gottéron: Benjamin Conz; Alexandre Picard II, Schilt; Rathgeb, Ngoy; Marc Abplanalp, Glauser; Maret; John Fritsche, Rivera, Tristan Vauclair; Mauldin, Pouliot, Mottet; Genoway, Gardner, Neukom; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; Caryl Neuenschwander.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Bays, Riat, Rubin, Jérémy Wick (alle verletzt) und Taylor Pyatt (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Kamerzin, Loichat (beide verletzt), Ellerby und Réway (beide überzählige Ausländer).

(SDA)


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