Servette holt Heimvorteil zurück

Servettes Tim Traber (rechts) jubelt nach dem 1:1 über den ersten Treffer der Genfer in den Halbfinals
Servettes Tim Traber (rechts) jubelt nach dem 1:1 über den ersten Treffer der Genfer in den Halbfinals © KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU
Servette holt den Heimvorteil in der Halbfinalserie gegen Lugano zurück. Die Genfer setzen sich in Lugano 2:1 nach Verlängerung durch und gleichen in der Best-of-7-Serie zum 1:1 aus.Den entscheidenden Treffer für die Gäste erzielte in der 68. Minute Verteidiger Eliot Antionietti.

Zuvor war Lugano in der Verlängerung klar überlegen gewesen. In der 64. Minute scheiterte PostFinance-Topskorer Linus Klasen alleine vor Servettes Keeper Robert Mayer, der sich gegenüber der ersten Halbfinalpartie massiv steigerte.

Insgesamt ging der Sieg der Gäste aber in Ordnung, dominierten sie doch in den Dritteln 2 und 3. Elf Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit vergab Matt Lombardi die goldene Chance zum Siegtreffer für die Genfer; der kanadische Stürmer zog in Unterzahl von halblinks auf Luganos Goalie Elvis Merzlikins los, scheiterte allerdings am Pfosten. Schon in der 6. Minute hatte die Torumrandung für die Tessiner gerettet, als deren Verteidiger Lorenz Kienzle einen Schuss von Goran Bezina an den Pfosten ablenkte.

Tony Martensson hatte die Bianconeri in der 18. Minute im zweiten Powerplay in Führung gebracht. Martensson schoss bereits seinen fünften Treffer in den laufenden Playoffs. In der 39. Minute glich Tom Pyatt aus. Es war der erste Treffer für Servette in dieser Halbfinalserie.

Der Ausgleich der Genfer hatte sich abgezeichnet. Die Gäste waren nach dem ersten Drittel aggressiver, es fehlte jedoch bis zum Ausgleich die Genauigkeit in den Abschlüssen. Im ersten Abschnitt hatten die Vorteile, vor allem was die Chancen anging, auf Seiten der Bianconeri gelegen.

Die Genfer mussten im Vergleich zum ersten Halbfinalspiel auf vier Offensivspieler verzichten. Neben Slater war auch Noah Rod für Checks gegen den Kopf vorsorglich für eine Partie gesperrt worden. Zudem fehlten Daniel Rubin und Juraj Simek wegen Krankheit, letzterer erklärte erst unmittelbar vor dem Spiel Forfait.

Lugano – Genève-Servette 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.V.

7405 Zuschauer. – SR Eichmann/Stricker, Bürgi/Wüst. – Tore: 18. Martensson (Hofmann, Brunner/Ausschluss Fransson) 1:0. 39. Pyatt 1:1. 68. (67:23) Antonietti 1:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Klasen; D’Agostini.

Lugano: Merzlikins; Chiesa, Furrer; Ulmer, Kparghai; Kienzle, Hirschi; Brunner, Martensson, Klasen; Bertaggia, Stapleton, Hofmann; Walker, Sannitz, Lapierre; Kostner, Morini, Reuille.

Genève-Servette: Mayer; Antonietti, Bezina; Vukovic, Fransson; Mercier, Iglesias; Traber, Heinimann, Gerber; Douay, Pyatt, Jacquemet; Loeffel, Lombardi, Pedretti; D’Agostini, Romy, Kast.

Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair, Steinmann und Pettersson. Genève-Servette ohne Bays, Riat, Wick, Almond (alle verletzt), Simek, Rubin (beide krank), Slater und Rod (beide gesperrt). – Pfostenschüsse: 6. Pfostenschuss Bezina (Ablenker Kienzle), 60. (59:49) Lombardi. – Timeout Genève-Servette (66.).

(SDA)


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