Servette jagt Freiburgs Bestmarke

Der Genfer Timothy Kast (rechts) trennt Lausannes Paul Savary von der Scheibe
Der Genfer Timothy Kast (rechts) trennt Lausannes Paul Savary von der Scheibe © KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI
Langsam unheimlich wird die Siegesserie des Genève-Servette Hockey Club. Die Genfer feiern gegen Lausanne mit 3:0 den siebenten Sieg in Folge.Mit dem Rivalen am Genfersee tat sich Servette zuletzt oft schwer.

Diesmal marschierten die Servettiens vor über 7000 Zuschauern in der Les-Vernets-Halle durch, obwohl sich auch Lausanne zuletzt einer ausgezeichneten Form erfreut hatte (5:2 Siege vor dem Léman-Derby). Die Genfer suchten aber sofort die Offensive, spielten aktiv, störten Lausanne mit aggressivem Forechecking schon in der eigenen Zone und provozierten so entscheidende Fehler.

Schon nach 18 Minuten führte Servette 2:0. Beim 1:0 durch Damien Riat nach vier Minuten liess sich Lausanne auskontern, ausserdem sah Goalie Cristobal Huet nicht gut aus. Vor dem zweiten Gegentor durch Matt Lombardi vertändelten Lausannes Backs John Gobbi und Jannik Fischer in der eigenen Zone den Puck. Und auch dem siegsichernden 3:0 durch Jonathan Mercier ging ein Lausanner Scheibenverlust in der eigenen Zone voraus.

Mercier war neben Goalie Robert Mayer (nur 17 Paraden zum dritten Shutout) ein zweiter Genfer Held. Vor der Partie wurde er für 600 NLA-Spiele mit Servette geehrt; während des Spiels stellte er mit dem 3:0 den Sieg sicher. Danach begnügten sich beide Teams damit, Energie für die Spiele vom Samstag daheim gegen Bern (Lausanne) und auswärts in Freiburg (Servette) zu sparen. Ausgerechnet gegen Gottéron kann Servette eine Saisonbestmarke egalisieren: Nur Fribourg gewann in dieser Saison mehr Spiele hintereinander (8) als derzeit Servette (7).

Genève-Servette – Lausanne 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)

7018 Zuschauer. – SR Kurmann/Wehrli, Gnemmi/Tscherrig. – Tore: 5. Riat (Rod) 1:0. 18. Lombardi (Slater, Riat/Ausschluss Lardi) 2:0. 27. Mercier (Rubin, Slater) 3:0. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne. – PostFinance-Topskorer: Loeffel; Danielsson.

Genève-Servette: Robert Mayer; Jacquemet, Fransson; Loeffel, Mercier; Iglesias, Bezina; Chuard; Jérémy Wick, Slater, Rubin; D’Agostini, Romy, Simek; Riat, Lombardi, Rod; Douay, Kast, Roland Gerber; Pedretti.

Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Genazzi, Lardi; Dario Trutmann, Stalder; Nodari, Jannik Fischer; Walsky, Hytönen, Florian Conz; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Benjamin Antonietti, Paul Savary, Augsburger.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Eliot Antonietti, Bays, Picard, Tom Pyatt, Traber und Vukovic, Lausanne ohne Bang, Herren und Rytz (alle verletzt). Danielsson nach Kollision mit Bande verletzt ausgeschieden (49.). – Timeout Genève-Servette (56.).

(SI)


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