Diese St.Gallerin rollt Joints am schnellsten

Von Linda Aeschlimann
Die St.Gallerin Deliah Tinner ist die schnellste Joint-Rollerin der Schweiz.
Die St.Gallerin Deliah Tinner ist die schnellste Joint-Rollerin der Schweiz. © zVg
In nur 42 Sekunden rollt Deliah Tinner einen Joint und ist nun die schnellste Joint-Rollerin der Schweiz. Ihr Chef findet es cool – die Mutter weniger.

«Ich war extrem nervös auf der Bühne», sagt Deliah Tinner wenige Tage nach dem Sieg am Joint-Roll-Contest an der Hanfmesse in Zürich. In 42 Sekunden rollte die junge St.Gallerin einen Joint und liess ihre sieben Konkurrenten hinter sich. Zum Sieg gab es einen grossen Sack mit CBD-Hanf und einen Sitzsack.

Das Umfeld ist geteilter Meinung

Gefeiert habe sie ihren Triumph an der Hanfmesse in Zürich mit ihrem Freund. «Wir haben zusammen meinen extra langen CBD-Joint geraucht, den ich am Contest gerollt habe», sagt Tinner zu FM1Today. Die 21-Jährige ist stolz, dass sie nun offiziell die schnellste Joint-Rollerin der Schweiz ist. Und wie hat ihr Umfeld reagiert auf den doch sehr speziellen Titel? «Mein Chef hat es voll cool und easy gefunden. Er hat mich gefragt, was ich gewonnen habe und wie es so gewesen ist.» Auch ihrer Familie habe sie vom Sieg erzählt, sagt die Coiffeuse. Dabei hätte es die Mutter nur mässig lässig gefunden: «Sie ist zwar stolz, dass ich gewonnen habe. Aber meine Mami findet, dass andere Talente besser und wichtiger wären».

Neue Techniken am lernen

Auch wenn die Mutter dem Titel skeptisch gegenübersteht will Deliah Tinner weiter Joints drehen. «Ich baue einfach gerne und übe immer wieder neue Techniken», sagt die 21-Jährige. Schliesslich befasse sie sich mit CBD-Hanf und anderen Hanfprodukten erst seit gut einem Jahr. «Zurzeit baue ich immer vorwärts, jetzt möchte ich es rückwärts lernen. So raucht man weniger Papier.»

Auf die Frage wie man denn schnell und schön einen Joint rollt, sagt die St.Gallerin: «Das ist schwierig zu erklären. Am besten fragt man Kollegen oder man schaut sich ein Youtube-Tutorial an. Oder man geht mal nach Amsterdam, dort lernt man es.»

(lae)


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