Weitere drei Punkte für Lausanne

Weitere drei Punkte für Lausanne
© Keystone/LAURENT GILLIERON
Lausanne scheint kaum mehr zu stoppen zu sein. 24 Stunden nach dem Auswärtssieg in Bern gewannen die Waadtländer auch den Spitzenkampf gegen Zug mit 3:2. Am Freitag siegte Lausanne bei Meister Bern noch hochverdient.

Gegen Zug setzte sich das Überraschungsteam von Coach Dan Ratushny indessen erstmals glückhaft durch. Lausanne spielte nur im ersten Abschnitt halbwegs gut. Der EVZ erwies sich über die gesamte Partie als klar stärkere Equipe.

Aber die Partie lief optimal für Lausanne. Zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte John Gobbi das Heimteam entgegen des Spielverlaufs 2:1 in Führung. Danach setzten die Zuger zwar zum Sturmlauf an. Aber nur Dominic Lammer vermochte den herausragenden Goalie Cristobal Huet (24 Paraden) zu bezwingen. Lammer brachte Zug nach elf Minuten 1:0 in Führung; neun Minuten vor Schluss gelang ihm auch noch der Anschlusstreffer. Reto Suri vergab im Finish die beste Ausgleichschance.

Lausanne verdankte den glückhaften Erfolg letztlich seinem Powerplay. Derweil sich Zug bei drei Überzahlchancen kaum Abschlussmöglichkeiten erspielte, nützte Lausanne zwei von vier Powerplay-Chancen. Sven Ryser (zum 1:1) und Dustin Jeffrey (zum 3:1) erzielten die wegweisenden Überzahltore für Lausanne.

Lausanne – Zug 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

6167 Zuschauer. – SR Oggier/Vinnerborg, Küng/Pitton. – Tore: 11. Lammer (Sandro Zangger, McIntyre) 0:1. 15. Sven Ryser (Herren/Ausschluss Erni) 1:1. 25. Gobbi (Walsky) 2:1. 49. Jeffrey (Genazzi/Ausschluss Fabian Schnyder) 3:1. 52. Lammer (Sandro Zangger, Grossmann) 3:2. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 5mal 2 Minuten gegen Zug. – PostFinance-Topskorer: Herren; Martschini.

Lausanne: Huet; Nodari, Genazzi; Gobbi, Jannik Fischer; Dario Trutmann, Junland; Lardi; Walsky, Froidevaux, Pesonen; Déruns, Miéville, Sven Ryser; Danielsson, Jeffrey, Herren; Schelling, Florian Conz, Kneubühler; Borlat.

Zug: Tobias Stephan; Helbling, Grossmann; Diaz, Alatalo; Dominik Schlumpf, Erni; Morant; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Sandro Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.

Bemerkungen: Lausanne ohne Augsburger, Paul Savary, Benjamin Antonietti (alle verletzt) und Per Ledin (überzähliger Ausländer), Zug ohne Simon Lüthi und Marchon (beide verletzt). – Timeout Zug (60.).

(SDA)


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