Simek trifft zum Overtime-Sieg

Der Genfer Juraj Simek bezwingt mit diesem Schuss SCB-Hüter Stepanek
Der Genfer Juraj Simek bezwingt mit diesem Schuss SCB-Hüter Stepanek © KEYSTONE/LUKAS LEHMANN
Bern schafft trotz der 3:4-Heimniederlage nach Verlängerung gegen Genève-Servette den Sprung über den Playoff-Strich. Für die Genfer ist es der fünfte Sieg in Serie. Den Siegtreffer für die Genfer erzielte nach 3:13 Minuten in der Overtime Juraj Simek.

Der Sieg der Gäste ging insgesamt in Ordnung, waren sie doch in den ersten 40 Minuten das bessere Team. Arnaud Jacquemet (5.) und Kevin Romy (7.) schossen Servette mit einem Doppelschlag innert 114 Sekunden 2:0 in Front. In der 31. Minute brachte Marco Pedretti die Genfer mit dem 3:1 erneut mit zwei Toren in Führung. Die Genfer bezahlten den Sieg teuer, schieden doch Daniel Rubin (51.) und Jim Slater (63.) verletzt aus. Letzterer wurde vom Eis getragen, nachdem er in Teamkollege Matt D’Agostini reingefahren war. In der Folge wurde er zu Untersuchungen ins Spital gebracht.

Die Berner verdienten sich den Punkt mit einer Leistungssteigerung nach der zweiten Pause. Sie kämpften sich richtiggehend in die Partie hinein. Nach dem 3:3 von Martin Plüss nach genau 46 Minuten erspielten sie sich gar ein klares Chancenplus. So scheiterten Cory Conacher (52.) und zweimal Plüss (56./63.) alleine vor Servettes Goalie Robert Mayer. Die Genfer hatten zuvor dreimal hintereinander in Bern verloren. Zudem war es im vierten Saisonduell dieser beiden Teams der erste Auswärtssieg.

Bern – Genève-Servette 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1)

16’003 Zuschauer. – SR Eichmann/Vinnerborg, Borga/Küng. – Tore: 5. Jacquemet (Bezina) 0:1. 7. Romy (Riat, Simek) 0:2. 21. Pascal Berger (Helbling, Plüss/Ausschluss Antonietti) 1:2. 31. Pedretti (Slater, Wick) 1:3. 40. (39:08) Moser (Bodenmann) 2:3. 47. Plüss (Bodenmann, Moser) 3:3. 64. (63:13) Simek (Riat, Mayer) 3.4. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 plus 10 Minuten (Romy) gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Conacher; D’Agostini.

Bern: Stepanek; Helbling, Flurin Randegger; Gian-Andrea Randegger, Beat Gerber; Krueger, Untersander; Bodenmann, Plüss, Moser; Conacher, Roy, Scherwey; Alain Berger, Rüfenacht, Pascal Berger; Müller, Luca Hischier, Reichert.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Bezina; Loeffel, Mercier; Antonietti, Fransson; Iglesias; Wick, Slater, Pedretti; D’Agostini, Pyatt, Rod; Simek, Romy, Riat; Douay, Jacquemet, Rubin.

Bemerkungen: Bern ohne Bergenheim, Blum, Bührer, Ebbett, Jobin, Kobasew, Kreis, Ness, Smith, Jobin und Kousa. Genève-Servette ohne Almond, Kast, Traber (alle verletzt) und Lombardi (überzähliger Ausländer). – Timeouts Servette (56:58); Bern (59:32). – Rubin (51.) und Slater (63.).

(SDA)


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