Ski alpin: Fanfest für Marcel Hirscher in Annaberg wurde abgesagt

Marcel Hirscher mit seinen fünf Gesamt-Weltcupkugeln und Kollege Hermann Maier im März an einer Medienkonferenz in Wien. Die fünfte Kugel kann dieses Jahr von Hirschers Heimatgemeinde nicht wie üblich gefeiert werden, weil eine Event-Agentur das Budget zu hoch angesetzt hat. (Archivbild)
Marcel Hirscher mit seinen fünf Gesamt-Weltcupkugeln und Kollege Hermann Maier im März an einer Medienkonferenz in Wien. Die fünfte Kugel kann dieses Jahr von Hirschers Heimatgemeinde nicht wie üblich gefeiert werden, weil eine Event-Agentur das Budget zu hoch angesetzt hat. (Archivbild) © KEYSTONE/APA/GEORG HOCHMUTH
Das für 28. Mai geplante Fest für den fünffachen Alpinski-Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher in seiner Heimatgemeinde Annaberg-Lungötz ist kurzfristig abgesagt worden. Grund sind überrissene Budgetforderungen einer Eventagentur.

Der Bürgermeister von Annaberg Josef Schwarzenbacher bestätigte der APA – Austria Presse Agentur einen entsprechenden Bericht des ORF Salzburg.

Die letzten vier Jahre organisierten der Skiklub Annaberg und der Hirscher-Fanclub mit dem Österreichischen Skiverband und der Gemeinde gemeinsam das Fest für Marcel Hirscher. Zum fünften Gesamtweltcupsieg in Folge hätte es diesmal etwas ganz Besonderes werden sollen, deshalb wurde erstmals eine Eventagentur mit der Organisation beauftragt.

Die Gesamtkosten für das Fest wurden auf rund 120’000 Euro geschätzt. Weil diese Summe aber letztlich durch Sponsoren nicht aufgebracht werden konnte, hat die von der Gemeinde beauftragte Agentur die Organisation zurückgelegt.

“Die Gemeinde ist stinksauer. Den Weg gehen wir nicht mehr. Das machen wir künftig wieder selber”, ärgerte sich der Bürgermeister. In den letzten Jahren hätten sie immer Sponsorgelder zwischen 70’000 und 80’000 Euro zusammengebracht und das hätte gereicht, sagte Josef Schwarzenbacher.

Jedes Jahr habe das Fest super funktioniert, viele freiwillige Helfer hätten sich in den Vorjahren auch Urlaub genommen für die Organisation. Der Bürgermeister ist enttäuscht, “nur weil die ein Fest der Superlative machen wollten”.

“Einen Ersatz wird es aber bestimmt geben”, versicherte Schwarzenbacher. “Das müssen wir noch mit Marcel abstimmen.” Der Termin nächste Woche könne nun freilich nicht halten.

(SDA)


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