Slowenischer Dreifacherfolg in Sapporo – Ammann auf Platz 13

Peter Prevc war auch in Sapporo der überlegene Skispringer
Peter Prevc war auch in Sapporo der überlegene Skispringer © KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA
Die slowenischen Skispringer feiern in Sapporo wie 2014 einen Dreifacherfolg. Simon Ammann muss sich beim überlegenen Sieg von Peter Prevc mit Platz 13 bescheiden.

Was sich im Training und in der Qualifikation angedeutet hatte, verdeutlichte sich im ersten von zwei Weltcup-Springen in Sapporo auf eindrückliche Weise: Die Okurayama-Schanze ist fest in slowenischer Hand. Peter Prevc setzte sich am Samstag wie vor Weihnachten in Engelberg vor seinem 16-jährigen Bruder Domen durch. Platz 3 ging an deren Teamkollegen Robert Kranjec, der letztmals vor zwei Jahren einen Weltcup-Podestplatz erreicht hatte. Beim letzten slowenischen Dreifachsieg 2014 – notabene auf der gleichen Schanze – wurde er hinter Jernej Damjan und Peter Prevc ebenfalls Dritter.

Peter Prevc wies am Ende des ersten Wettkampfs 16,8 Punkte Vorsprung auf und feierte dergestalt seinen achten Saisonsieg und den 14. Weltcup-Erfolg insgesamt. In der Gesamtwertung baute der Skiflug-Weltmeister und Gewinner der Vierschanzentournee die Führung um 74 auf 379 Zähler gegenüber Severin Freund aus. Der Deutsche fiel im Finaldurchgang aufgrund eines Sturzes nach der Landung vom 5. Zwischen- in den 10. Schlussrang zurück. Freund war nach einem leichten Bandscheibenvorfall, den er bei einem Sturz Anfang Januar in Innsbruck erlitten hatte, gerade erst auf die Schanze zurückgekehrt. Der 27-Jährige blieb nach eigener Aussage jedoch unverletzt.

Simon Ammann vermochte sich im Vergleich zur Qualifikation zu steigern und klassierte sich nach zwei soliden Sprüngen auf 126 m im 13. Rang. Nach dem ersten Sprung war der vierfache Olympiasieger, der im Finaldurchgang von der Disqualifikation von Kenneth Gangnes und Richard Freitag profitierte, Zehnter gewesen. Massgebliche Fortschritte bei der Landung waren beim Toggenburger keine zu erkennen.

Die anderen beiden Schweizer Starter enttäuschten. Sowohl der Luzerner Gregor Deschwanden (36.) als auch der Waadtländer Killian Peier (44.) verpassten die Zulassung zum Finaldurchgang der besten 30 deutlich.

(SDA)


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