Snapchat macht Bob-Marley-Filter und es hagelt Kritik

Der Bob-Marley-Filter kommt nicht bei allen Nutzern gut an.
Der Bob-Marley-Filter kommt nicht bei allen Nutzern gut an. © Screenshot Twitter
Am gestrigen Welt-Marihuana-Tag hat der Messaging-Dienst Snapchat einen Bob-Marley-Filter lanciert. Dafür erntet das Unternehmen jetzt Kritik, der Filter sei rassistisch und reduziere die Musiklegende aufs Kiffen.

Viele Snapchat-Nutzer stört es, dass der neue Filter genau am Welt-Cannabis-Tag, auch 420 genannt, veröffentlicht wurde.

“Wegen dieses Bob-Marley-Filters auf Snapchat wird heute noch jemand gefeuert. Blackface weil 420 ist und er mal gekifft hat? Echt jetzt?”, schreibt dieser Nutzer:

Blackface

Hinzu kommt, dass der Filter das Gesicht des Nutzers dunkler macht. Viele Nutzer erinnert das an das sogenannte Blackfacing, also das Schminken von weissen Schauspielern, damit diese im Theater Schwarze darstellen können. In den USA wird das als rassistisch angesehen und wird nicht mehr gemacht. Das amerikanische Technik-Magazin Wired fasst den Ärger der Nutzer zusammen:

Umfrage

Wie die NZZ berichtet, habe Snapchat den Filter mit den Nachlassverwaltern von Bob Marley entwickelt, um Nutzern die Musik des Reggae-Sängers nahezubringen.

Wir wollen jetzt von euch wissen: Was hält ihr vom Bob-Marley-Filter? Respektlos? Rassistisch? Macht mit bei der Umfrage:

 

(chf)


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