So arbeitet es sich zwischen den Brücken

Es ist ja ziemlich cool, über die neue Rampe auf der St.Galler Stadtautobahn zu brettern. Doch die Arbeit anderthalb Meter weiter unten ist alles andere als ein Schleck. Wir haben einen Baupolier dabei begleitet.

Bei einer Arbeitshöhe von 1,6 bis 1,8 Meter erneuern die Arbeiter auf der Sitterbrücke vor St.Gallen momentan zwei Fahrbahnübergänge. Das ist der Teil der Strasse, der die Brücke mit dem Rest der Autobahn verbindet.

Es sind anspruchsvolle Arbeitsbedingungen für Angelo Endrighetti und sein Team. Die durchschnittliche Lärmbelastung liegt bei etwa 100 Dezibel. Hinzu kommt noch das Hämmern der technischen Geräte.

Sicherheit für die Arbeiter

Über den Arbeitern fliesst der Verkehr währenddessen mit maximal 60 km/h weiter. Die Hilfsbrücke oder auch Fly-over-Rampe genannt ist 106 Meter lang und 10 Meter breit. Sie wurde vergangene Nacht von einem 20-köpfigen Team montiert.

Die Arbeiter unter der Rampe sind froh, dass sie nicht neben sondern unter dem Verkehr arbeiten. Denn so entfällt die Gefahr, dass jemand durch Unachtsamkeit vom Verkehr erfasst wird.

Dasselbe noch einmal

Die Arbeiten unter der Rampe dauern die nächsten drei Wochen. Danach wird die Rampe auf die Westseite der Sitterbrücke verschoben. Dort wird dann ebenfalls drei Wochen lang an den Fahrbahnübergängen gearbeitet.

(chf)


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