So ist der neue Asterix

So ist der neue Asterix
© Egmont Ehapa
Asterix ist stark, wenn er Zaubertrank trinkt, Obelix ist es immer, Troubadix singt falsch, die Römer sind dumm und die Wildschweine fein. Das erwartet dich im neuen Asterix Band “Der Papyrus des Cäsar”.

Vorab: Es bleibt vieles beim Alten. Man versucht auch im Jahre 2015 die Tradition der Asterix-Comics aufrechtzuerhalten. Sei es der Einband, die Schrift, die Figuren. Und doch ist es nicht mehr das Gleiche. Klar, früher war alles besser. Aber war es das wirklich? Ich denke schon. Mindestens waren früher die Geschichten nicht so kompliziert. Weil die Handlung, dass Cäsar ein Buch herausbringt und ihm sein Berater empfiehlt, die Stelle mit den Niederlagen gegen Gallier zu streichen, nett ist, aber doch zu intellektuell. Das Originalmanuskript schafft es dann doch nach Gallien, durch einen Aktivisten, dem es nach Wikileaks-Manier gelingt, es nach Gallien zu schmuggeln. Der Aufschrei dort ist gross und die Geschichte endet auch hier mit einem Wildschwein-Bankett, an dem Troubadix ausnahmsweise teilnehmen darf. Aus gutem Grund.

Es bleibt darum Platz für eine Schlusspointe, welche eine Hommage an Albert Uderzo und René Goscinny darstellt.

Asterix in der Neuzeit angekommen

Es wird getwittert, es gibt unbegrenzten Brieftauben-Zugang und wenn der Brieftauben-Betreuer einen Baum runterfällt, macht es WLAN! Alles in allem: Die Story könnte besser sein, doch die kleinen verliebten Details machen den Asterix-Band zum grossen Spass. Je intensiver man eintaucht, umso mehr kann man dabei entdecken. Und auch das eine oder andere Einhorn hat es ins neueste Abenteuer geschafft.

(gre)


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