So schlimm sind Fussballerinterviews

Von Dario Cantieni
So schlimm sind Fussballerinterviews
© FM1Today
Die Fussball-Europameisterschaft ist grossartig! Trainierte Fussballgötter kämpfen um jeden Ball und lassen uns an ihrer filigranen Technik teilhaben. Nur leider geht es nach dem Spiel weiter – mit Interviews. Und die tönen dann immer gleich.

Klar, die Fragen könnten etwas spritziger und variantenreicher gestellt werden. Aber was die Tschütteler da von sich geben, ist immer und immer und immer wieder dasselbe. “Die Mannschaft hat den Sieg geholt, nicht ein Einzelner” oder “Ich bin froh, hat mir der Trainer das Vertrauen geschenkt”. Ach du meine Güte. Wer in Zukunft bei den Interviews umschalten will, der braucht keine Angst zu haben, etwas zu verpassen. Unsere phrasenden…äähh…rasenden Reporter haben bereits alle möglichen Interviews aufgezeichnet.

Schweiz – Europameister im Schönreden

Die Bemühungen eine herbe Blamage doch noch ins positive Licht zu rücken sind da. Leider wenig überzeugend.

Österreich – Sieger der  Herzen

Wem der Käsekrainer beim Interview hochkommt, der hat auf dem Platz nichts verloren. Und beim Interview eigentlich auch nicht. Eigentlich.

Deutschland – Ein Team. Ein Ziel.

Tief stapeln gehört weniger zur deutschen Eigenschaft. Trotzdem sollte man den 12:0 Auftaktsieg nicht überbewerten.

Unser spezieller Dank geht an FM1-Moderator Raphael Labhart alias Horst Holzschuh, Toni Turnschuh und Franz Flankengott.  Seine äusserst überzeugende Leistung macht es uns möglich, in Zukunft die Fussballer-Interviews bei der EM zu überspringen. Und das sorgt definitiv für mehr Lebensqualität!


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