So sieht die Zukunft von McDonald’s aus

Die Zukunft von McDonald's ist metallisch - und grün.
Die Zukunft von McDonald's ist metallisch - und grün. © pd
In Hong Kong gewährt McDonald’s einen Blick in seine Zukunft. Der angeschlagene Fast-Food-Konzern will gesünder werden und setzt neu auf eine Salat-Bar.

Mit Big Macs, Fritten und Sundaes erwirtschaftet McDonald’s jährlich Milliarden Dollar – 2014 betrug der Umsatz mehr als 27 Milliarden. Das im US-Staat Illinois beheimatete Unternehmen ist damit nach wie vor der umsatzstärkste Fast-Food-Konzern der Welt – noch. Denn McDonald’s steckt in der Krise, die Kunden laufen dem Unternehmen in Scharen davon, vor allem in den USA, wie N24 kürzlich berichtet hat.

Marktanteile verliert er an Gastronomieketten, die mehr auf Erlebnis und vor allem auf regionale und gesunde Bio-Produkte setzen. McDonald’s macht nun 40 Jahre nach der Eröffnung seiner ersten Burgerbude ebenfalls auf gesund. In Hong Kong hat er kürzlich eine Konzept-Bar, mit Projektnamen “McDonald’s Next”, eröffnet. In dem mit viel Glas und Metall gestalteten Restaurant fällt vor allem die Salatbar auf. Der Kunde kann sein Menü nach seinem Geschmack selber zusammenstellen. Er kann etwa aus Quinoa, Spargel oder anderen gesunden Zutaten auswählen. Das Gastro-Erlebnis will McDonald’s laut CNN zudem mit Tischservice und Permium-Kaffee heben. Auf sein klassisches Angebot verzichtet der Konzern aber nicht.

Wie gut das neue Konzept bei den Kunden ankommen wird, ist unklar. Für viele Kunden steht McDonald’s einfach nur für Burger und Fritten. Wie sagte ein deutscher Komiker vor ein paar Jahren: “Salat in einem McDonald’s essen, ist wie Masturbieren in einem Bordell.”

(red)


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