St.Gallen hatte gegen Lugano keine Chance

Luganos Spieler liegen sich in den Armen und am Boden: Ligaerhalt aus eigenen Kraft gesichert
Luganos Spieler liegen sich in den Armen und am Boden: Ligaerhalt aus eigenen Kraft gesichert © KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU
Der FC St.Gallen macht dem FC Zürich kein Geschenk. St.Gallen verliert gegen Lugano mit 0:3. Damit schafft Lugano den Ligaerhalt aus eigener Kraft. St.Gallens Leistung war, wie in so vielen Spielen in der Rückrunde, schwach.

Aufsteiger Lugano bleibt in der Super League. Die Tessiner sichern sich am letzten Spieltag dank einem souveränen 3:0 gegen St. Gallen den Klassenerhalt aus eigener Kraft.

Die scheinbar so schwierige Prüfung erwies sich am Ende für Lugano als relativ einfach lösbar. Zwei frühe Treffer von Domen Crnigoj (4.) und Mattia Bottani (10.) ebneten den Tessinern den Weg zum Sieg und zur Rettung. Anastasios Donis sorgte eine Viertelstunde vor Schluss im Cornaredo vor gut 6000 Zuschauern, unter ihnen das Schweizer Nationalteam, für den Schlusspunkt.

Die Ostschweizer machten es den Tessinern allerdings auch allzu einfach. Vor allem Verteidiger Martin Angha stellte sich in der Startphase alles andere als clever an. Beim 0:1 in der 4. Minute war Domen Crnigoj auf der linken St. Galler Abwehrseite vergessen gegangen, fünf Minuten später riss der Ostschweizer Captain seinen Gegenspieler Donis am Trikot, den vertretbaren Penalty verwertete Bottani zum 2:0.

St. Gallen trat so auf, wie es die Anhänger des Tabellenletzten FC Zürich befürchtet hatten. die Ostschweizer spielten ähnlich schwach, wie während so vielen Spielen in der Rückrunde. Ganze zwei Siege feierten die Ostschweizer in den letzten 14 Saisonspielen, nur ein 3:0-Sieg gegen Zürich am Pfingstmontag verhinderte, dass die Mannschaft von Joe Zinnbauer nicht noch selbst in arge Nöte geriet.

(red)


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