Später Geldsegen für FCSG

Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen.
Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen. © (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
St. Gallen, Thun und Basel bekommen für ihre Teilnahme an der Europa League im Jahr 2013-14 nachträglich 613’000 Franken in ihre Kassen gespült. Dies weil sich Manchester City und Paris Saint-Germain nicht an die finanziellen Spielregeln gehalten haben und gebüsst wurden.

Es ist eine kuriose Geschichten: Manchester City und Paris Saint-Germain haben mit ihrer Transferpolitik gegen das “Financial Fairplay” verstossen und müssen dafür rund 65 Millionen Franken Busse bezahlen. Bei “gesünderen” Bilanzen in nächster Zeit erhalten sie davon 40 Millionen zurück – der Rest wurde, wie der “Blick” berichtet, schon jetzt unter den Europa-League-Teilnehmern der Saison 2013/14 aufgeteilt. Dazu gehört neben Thun und Basel auch der FC St. Gallen, der sich dazumals für die Gruppenphase qualifizieren konnte.

Je 613’000 Franken erhalten die drei Schweizer Vereine – ein unerwarteter Zustupf für die Teamkassen. Der FC St. Gallen verbucht das Geld in seiner Bilanz nachträglich als “Gewinn aus Teilnahme Europa League”.

“Das ist für uns natürlich ein erfreulicher Sondereffekt.Wir werden das Geld sicher nicht eins zu eins in die Mannschaft reinvestieren. Wir haben in den letzten Jahren ansehnliche Rücklagen gebildet und werden weiterhin solide wirtschaften. Wir sind allerdings in der glücklichen Lage, bei Bedarf in ein überschaubares Risiko gehen zu können”, sagt FCSG-Präsident Dölf Früh gegenüber dem “Blick” zum unerwarteten Geldsegen. Also dürfte ein Teil des Batzens in der Winterpause doch für die Verpflichtung neuer Spieler zur Verfügung stehen. (red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen