Sportler lässt aus Furcht vor Zika Sperma einfrieren

Basketballer Pau Gasol sorgt vor: Damit er im Falle einer Zika-Infektion nicht Behinderungen bei seiner Nachkommenschaft riskiert, lässt er Sperma einfrieren. (Archivbild)
Basketballer Pau Gasol sorgt vor: Damit er im Falle einer Zika-Infektion nicht Behinderungen bei seiner Nachkommenschaft riskiert, lässt er Sperma einfrieren. (Archivbild) © Keystone/FR81528 AP/DARREN HAUCK
Den spanischen Basketball-Star Pau Gasol hat die Zika-Furcht gepackt: Vor einer Abreise zu den Olympischen Spielen nach Brasilien werde er möglicherweise sein Sperma einfrieren lassen, um angesichts der Infektionsgefahr auf Nummer sicher zu gehen, sagt er.

“Ich habe mich über Zika informiert, und das hat meine Befürchtungen bestätigt, auch wenn die Risiken minimal sind”, sagte Gasol. “Das Einfrieren von Sperma ist eine der Optionen, die in Betracht gezogen werden müssen.”

Das Zika-Virus grassiert derzeit in Süd- und Mittelamerika. Brasilien ist mit bislang rund anderthalb Millionen infizierten Menschen am stärksten betroffen. Zika kann bei ungeborenen Kindern Mikrozephalie – einen abnormal kleinen Kopf und damit einhergehende schwere Hirnschäden – auslösen.

Experten halten das Ansteckungsrisiko bei den Spielen in Brasilien allerdings für gering. Davon will sich Gasol, der in den USA für die Chicago Bulls Basketball spielt, aber nicht beruhigen lassen. “Es ist schon sehr Besorgnis erregend”, sagte er. Er habe sich noch nicht endgültig entschieden, ob er tatsächlich zu den Spielen nach Rio de Janeiro reisen wolle.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen