Wegen Buddha-Tattoo ausgewiesen

Ein spanischer Tourist verletzte mit seinen Buddha-Tattoos die Gefühle der Mönche in Myanmar und wurde deshalb ausgewiesen. (Symbolbild)
Ein spanischer Tourist verletzte mit seinen Buddha-Tattoos die Gefühle der Mönche in Myanmar und wurde deshalb ausgewiesen. (Symbolbild) © Keystone/AP/Gemunu Amarasinghe
Weil er am Bein ein Buddha-Tattoo trägt, wird ein spanischer Tourist aus Myanmar ausgewiesen. Mit der Abbildung habe der Mann die Gefühle von Mönchen verletzt. Der Mann sei in der alten Tempelstadt Bagan festgenommen worden, berichtete am Montag ein Polizist der Nachrichtenagentur AFP.

“Mönche in Bagan haben ein Buddha-Tattoo an seinem rechten Bein gesehen, weil er kurze Hosen trug”, sagte der Polizist, der anonym bleiben wollte.

“Sie haben uns informiert, dass dies nicht angemessen ist.” Der Spanier sei daraufhin festgenommen und in die Metropole Rangun gebracht worden.

Ein anderer Polizist vom Flughafen in Rangun bestätigte – ebenfalls anonym – den Vorfall: “Wir schicken ihn zurück, weil er die für Touristen geltenden Bestimmungen verletzt hat.” Der Mann solle in die thailändische Hauptstadt Bangkok ausgeflogen werden.

(SDA)


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