Spannungsrisse in einer der Olma-Hallen

Olma Halle 1
Olma Halle 1 © Tagblatt/Coralie Wenger
In einem Teil der Büroräume der Olma-Messen sind anfangs Woche Spannungsrisse festgestellt worden. Aus Sicherheitsgründen blieben die Räume vorübergehend geschlossen.

Die Büros befinden sich in der 1980 gebauten Halle 1 im Osten des Messegeländes. Kurz nachdem der Schaden festgestellt worden war, wurde die vorübergehende Schliessung des Bürobetriebes angeordnet. Das teilen die Olma Messen St.Gallen am Freitag mit.

Die beigezogenen Experten stellten die Decke unter den Büros optisch frei, um die Ursache der Spannungsrisse zu analysieren. Als Sicherheitsmassnahme wurden betroffene Stahlträger in diesem Bereich mit Stützpfeilern abgesichert.

Homeoffice für Mitarbeiter

Am Donnerstagmorgen konnte ein Teil der Mitarbeitenden an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Für andere wurden Ersatzbüros eingerichtet, einige arbeiten von zuhause aus. Die Olma Messen beschäftigen insgesamt etwa 70 Mitarbeiter. Wegen der Sommerferien sind von den Sicherheitsmassnahmen jedoch nur etwa 40 betroffen, sagt Andreas Hotz, Abteilungsleiter Gestaltung und Betrieb, auf Anfrage.

Die Statiker und Ingenieure sind weiter bemüht, die Ursache für die Spannungsrisse im Detail abzuklären. Nach heutigem Wissensstand ist mit keiner Beeinträchtigung des Messebetriebs in der Halle 1 zu rechnen.

Halle aus den 80er Jahren

Die Halle 1 entstand Anfang der 80er Jahre als Ersatz für Holzhallen, welche dem Nationalstrassenbau weichen mussten. Sie wurde bis zur OLMA 1981 als benützbarer Rohbau errichtet und in den anschliessenden Monaten fertig gestellt.

(red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen