Spar wird südafrikanisch

Spar Schweiz wird südafrikanisch.
Spar Schweiz wird südafrikanisch. © (PHOTOPRESS/Ennio Leanza)
Das Handelsunternehmen Spar Schweiz mit Sitz in Gossau wird nach Südafrika verkauft. Die Familie Leuthold sichert damit frühzeitig die Nachfolge. Auf den Betrieb hat die Übernahme keinen Einfluss. 

Die Familie Leuthold hat 1989 einen Franchisevertrag mit Spar International unterzeichnet, seither ist Spar Schweiz mehrheitlich in Besitz der Familie, wie das St.Galler Tagblatt schreibt. Jetzt lässt sich in der jüngeren Generation aber kein Nachfolger finden. Deshalb verkauft die Familie ihre Aktien-Mehrheit an Spar Südafrika und regelt damit bereits frühzeitig die Nachfolge. Mehrheitsaktionärin wird neu die südafrikanische Spar-Gruppe.

Auf den Betrieb in der Schweiz hat der Verkauf keinen Einfluss. Stefan Leuthold wird die Geschäfte weiterhin zusammen mit dem bestehenden Managementteam leiten. Alle Arbeitsplätze werden erhalten, es bestehen gar Expansionspläne.

Zur Spar-Gruppe in der Schweiz gehören insgesamt 185 Läden mit 2800 Mitarbeitenden. Der Umsatz lag letztes Jahr bei knapp über einer Milliarde Franken. (red)


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