Ein Penaltytor für Basel und ein Spielunterbruch in Sitten

Spiel in Sitten unterbrochen: Im Bild der Sittener Theofanis Gekas
Spiel in Sitten unterbrochen: Im Bild der Sittener Theofanis Gekas © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Der FC Basel lässt sich in Sitten von einem Spielunterbruch nicht stoppen. Der 1:0-Sieg im Wallis ist der siebte Sieg des Leaders in den letzten acht Spielen.

Zu reden gaben im Duell zwischen dem letzten Cupsieger und dem Meister zwei strittige Szenen. In der 62. Minute wehrte Luca Zuffi einen Kopfball von Ebenezer Assifuah vermutlich hinter der Linie ab, das Tor wurde aber nicht gegeben. Wenig später, als Reto Ziegler der Ball im eigenen Strafraum aus kurzer Distanz an die Hand sprang, entschied Schiedsrichter Nikolaj Hänni auf Penalty. Diesen konnte Matias Delgado aber nicht ausführen, weil aus der Sittener Fankurve dauernd Gegenstände aufs Feld geflogen kamen. Hänni schickte die Teams nach reichlich Diskussionen in die Kabine, mit zwölf Minuten Verspätung durfte Delgado dann zum Penalty antreten. Der Basler Captain traf vom Elfmeterpunkt souverän zum 1:0.

Sion hätte die Möglichkeit gehabt, seine Konkurrenten um den 4. Rang leicht zu distanzieren. Zumal der Gegner nach dem Out in der Europa League in Sevilla etwas angeschlagen schien. Aber dem Team von Didier Tholot gelang es nicht, daraus Profit zu ziehen. Sion war vor der Pause die aktivere Mannschaft, zwingende Chancen gab es gleichwohl keine. Die beste Möglichkeit hatte Theofanis Gekas, der in der 54. Minute indes zu überrascht war, wie frei er zum Abschluss kam. Die Forcierung der Offensive eröffnete Basel in der Schlussphase einige Konter. Das 2:0 fiel jedoch nicht mehr.

 

(SDA)


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