Spielerbewertung FCSG vs. FC Basel

St. Gallens Andreas Wittwer, links gegen Basels Davide Calla, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Samstag, 24. September 2016, im Kybunpark in St. Gallen.
St. Gallens Andreas Wittwer, links gegen Basels Davide Calla, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Samstag, 24. September 2016, im Kybunpark in St. Gallen. © (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Unser Fussballexperte Reto Latzer hat die Spielerberwertungen der Partie FCSG gegen den FC Basel erstellt. Eine Punkteverteilung wäre verdient gewesen, meint er.

Tor

Daniel Lopar: 4,0 / 6

Der Torhüter hielt, was es zu halten gibt. Besonders gefährliche Aktionen wie der Freistoss von Delgado wurden vom Schlussmann souverän geklärt. War bei allen drei Gegentoren unschuldig.

Verteidigung

Silvan Hefti: 4,5 / 6

Zeigte heute eine tolle Leistung. Mit Haggui wurde dem Jungspund zudem ein erfahrener Backup zugeteilt, möglicherweise macht sich dies heute bereits bemerkbar. Wirkte sicher und abgeklärt und hatte eine tiefe Fehlpassquote.

Roy Gelmi: 3,5 / 6

Gelmi verursachte zwar den Penalty, welcher zum Schlussresultat von 1 : 3 führte, spielte jedoch ansonsten sehr abgeklärt und fügte sich nahtlos ins Mannschaftsgefüge ein.

Karim Haggui 5 / 6

Der Routinier verrichtete heute sehr wertvolle Verteidigungsarbeit und dirgierte die Viererkette. Wenn er in Form ist, ist er definitiv ein stabilisiernder Faktor in der St. Galler Innenverteidigung. Erinnert mit seiner Spielweise an Montandon, daher dürfen wir auf seine zukünftigen Einsätze gespannt sein.

Andreas Wittwer: 4,0 / 6

War heute ein unnauffälliger, sicherer Wert für das St. Galler Defensivspiel und war zu Stelle, wenn er gebraucht wurde. War bis zu seiner Auswechslung ohne Fehl und Tadel.

Mittelfeld

Nzuzi Toko: 5,5 / 6

Ein sehr starkes Spiel des Mittelfeldspielers. Gewann fast alle Zweikämpfe, kämpfte und rannte bis zur Erschöpfung. Wäre sein Distanzschuss im Tor gelandet, hätte dieses Spiel möglicherweise ein anderes Ende gefunden. Für uns der beste Spieler auf dem Platz. Leider wird er in der nächsten Partie fehlen, da er gesperrt sein wird.

Yannis Tafer: 3,0 / 6

War wie bereits schon in den vergangenen Spielen keine Bereicherung für das Mittelfeldspiel. Haderte oft mit sich selbst und verstolperte einige Bälle. Augenfällig war auch die schlechte Zweikämpfquote, welche ebenfalls einkalng in diese Bewertung findet.

Gianluca Gaudino: 3,5 / 6

Der Jungspund hatte heute leider einen schlechten Tag eingezogen. Wirkte fahrig und unkonzentriert und provozierte viele Fehlpässe. Das kann er definitiv besser.

Marco Aratore: 4,5 / 6

Der einzige St. Galler Torschütze des heutigen Spiels war sehr bemüht und kämpferisch. Harmonierte gut mit Toko und empfahl sich auch für zukünftige Aufgaben.

Danijel Aleksic: Keine Bewertung

Wurde in der 83. Minute eingewechselt. Die kurze Einsatzzeit lässt keine Bewertung zu.

Sturm

Roman Buess: 4 / 6

Buess wurde von der Basler Verteidigung gut abgeschirmt, dennoch gelang es dem Stürmer immer wieder, sich ins Kombinationsspiel einzuschalten und für Zug aufs Tor zu sorgen.

Albert Bunjaku: 3,5 / 6

Wurde heute oft durch die gut stehende Basler Verteidigung aus dem Spiel genommen und ähnlich wie Buess abgeschirmt. Agierte wie gewohnt kämpferisch, jedoch ohne nennenswerten Einfluss auf die Spielgestaltung

Albian Ajeti: 3,5 / 6

Kam in der 62. Minute für den blassen Tafer, konnte jedoch gegen seinen Ex-Club keine nennenswerten Aktionen verzeichnen und vergab in der Nachspielzeit eine grosse Möglichkeit.

Mohamed Gouaida: Keine Bewertung

Wurde in der 83. Minute eingewechselt. Die kurze Einsatzzeit lässt keine Bewertung zu.

Fazit:

Der FCSG darf heute trotz Niederlage mit erhobenem Haupt abtreten. Eine Punkteteilung wäre mehr als verdient gewesen. Die Espen zeigten eine inspirierte, kämpferische und geschlossene Leistung. Leider fehlte auf den letzten Metern die Kreativität, was gegen einen Gegner wie den FC Basel einfach nicht reicht. Das Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können, wenn Schiedsrichter Klossner das Führungstor für Basel nicht gegeben hätte. Auf dem heutigen Spiel kann Zinnbauer aufbauen. Hoffentlich nehmen die Spieler diese Leistung als Vorgabe für die nächsten anstehenden Spiele.


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