Spike Lee über Gegner von neuen Waffenregeln: Sie machen Blutgeld

Scharfer Kritiker der US-Waffenlobby: Regisseur Spike Lee wirft den Gegnern neuer Waffengesetze in den Vereinigten Staaten vor, sich mit "Blutgeld" zu bereichern (Archiv).
Scharfer Kritiker der US-Waffenlobby: Regisseur Spike Lee wirft den Gegnern neuer Waffengesetze in den Vereinigten Staaten vor, sich mit "Blutgeld" zu bereichern (Archiv). © /AP Invision/CHARLES SYKES
US-Regisseur Spike Lee hat den Gegnern der geplanten Regeln gegen Waffenmissbrauch in den USA vorgeworfen, sich mit “Blutgeld” zu bereichern. “Diese Politiker, die Konservativen, stecken mit der NRA (US-Waffenlobby) und den Waffenherstellern unter einer Decke.

Weiter sagte der 58-Jährige dem Kinoportal “The Wrap”: “Sie machen Geld, es ist Blutgeld.” In Lees neuestem Film “Chi-Raq”, der auf der Aristophanes-Komödie “Lysistrata” basiert, verweigern Frauen in Chicago ihren Männern Sex, um Gewalt durch Strassenbanden zu stoppen.

“Der Film ist genau zur richtigen Zeit erschienen”, sagte der Ehren-Oscar-Preisträger (“Malcolm X”). US-Präsident Barack Obama hatte am Dienstag schärfere Regeln beim Umgang mit Schusswaffen angekündigt. Der von den konservativen Republikanern dominierte US-Kongress blockiert eine Änderung von Waffengesetzen.

(SDA)


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