Spitzenschwimmerin Martina van Berkel verzichtet auf Gel-Nägel

Martina Van Berkel will in Rio die Fingernägel ausnahmsweise kurz tragen, weil sie damit zu oft Schwimmanzüge zerreisst. (Archivbild)
Martina Van Berkel will in Rio die Fingernägel ausnahmsweise kurz tragen, weil sie damit zu oft Schwimmanzüge zerreisst. (Archivbild) © Keystone/EPA/VALDRIN XHEMAJ
Martina van Berkel, Schweizer Rekordhalterin über 200 Meter Delfin, verzichtet neuerdings auf ihre bunten Gel-Nägel. Zu viele Schwimmanzüge seien in letzter Zeit ihren Krallen zum Opfer gefallen, sagt sie. Dafür gibt’s was auf die Zehen: olympische Ringe natürlich.

In Rio de Janeiro will die 27-Jährige im Rennen in ihrer Paradedisziplin 200 Meter Delfin am 9. August in den Halbfinal kommen. Der Schweizer Rekord von 2:08,15, den sie vor zwei Wochen aufgestellt hat, sollte eigentlich dafür reichen, sagte die Schwimmerin dem “Zürcher Unterländer”.

In den 400 Meter Lagen, die sie am 6. August schwimmt, um die Abläufe kennenzulernen, und über 200 Meter Rücken (11. August) rechnet sie sich aber keine grossen Chancen aus. Aber im Gegensatz zu ihren ersten Olympischen Spielen vor vier Jahren wolle sie diejenigen in Rio auch geniessen: In London sei sie “brutal nervös” gewesen und sei “wie ein Stein geschwommen”. In Rio wolle sie “nicht mehr ein solches Nervenbündel sein”.

(SDA)


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