Sportschütze Lochbihler scheitert erneut in der Qualifikation

Der Solothurner Jan Lochbihler verpasste auch bei seinem zweiten Auftritt an den Olympischen Spielen in Rio die Final-Qualifikation
Der Solothurner Jan Lochbihler verpasste auch bei seinem zweiten Auftritt an den Olympischen Spielen in Rio die Final-Qualifikation © KEYSTONE/EPA/ARMANDO BABANI
Jan Lochbihler verpasst auch bei seinem zweiten Auftritt an den Sommerspielen in Rio den Final der Top 8. Der Solothurner belegt im Dreistellungsmatch Kleinkaliber 50 m in der Qualifikation Platz 30.

Erneut hatte es für den 24-Jährigen aus Holderbank in Bezug auf die Endausmarchung lange Zeit gut ausgesehen. Nach einem starken Liegendschiessen mit 398 von 400 möglichen Punkten hatte er nach zwei Drittel des Pensums nur zwei Punkte hinter einem Finalplatz gelegen.

Eine schwache erste und vierte Serie im abschliessenden Stehend-Schiessen kosteten Lochbihler aber nochmals 16 Ränge. Am Ende verfehlte er den Final um acht Zähler.

Schon bei seinem ersten Auftritt an Olympischen Spielen im Kleinkaliberschiessen liegend über 50 m hatte Lochbihler am letzten Freitag die Endausmarchung der besten acht lange Zeit im Auge, ehe er gegen den Schluss noch einige Plätze einbüsste und den Final als 14. knapp verpasste.

Lochbihler war zugleich der letzte Schweizer Schütze, der bei den Sommerspielen in Rio im Einsatz stand. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille von Heidi Diethelm Gerber mit der Sportpistole (25 m) und dem olympischen Diplom von Nina Christen (6.) im Dreistellungsmatch Kleinkaliber 50 m fällt die Bilanz aus Schweizer Sicht sehr erfreulich aus. Noch vor vier Jahren in London hatte es keiner der Schweizer Athleten in die Top 10 geschafft.

(SDA)


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