Springreiten mit Drohnen

Von Felix Unholz
Drohnenfliegen ist jetzt auch eine Sportart.
Drohnenfliegen ist jetzt auch eine Sportart. © AP Photo/John Locher
Wird das die Trendsportart des neuen Jahres? Drohnen fliegen möglichst schnell durch einen Parcours mit farbigen Hindernissen. Die Videos der Drohnenrennen begeistern nicht nur Technikfreaks.

Die Formel 1 der Lüfte kommt aus den USA, wo sich die besten Drohnenpiloten der Welt in der “Drone Racing League” messen. Im Football-Stadion fliegen die Drohnen gegeneinander und müssen dabei Hindernisse überwinden – ein bisschen erinnert die neue Sportart auch an Springreiten in luftiger Höhe.

Jeweils zwei Piloten duellieren sich mit ihren Drohnen, wobei es auch gerne mal krachen kann:

Ein solcher Crash (im Video ab Minute 1:30) kommt die Piloten unter Umständen teuer zu stehen: Eine dieser Drohnen kostet über 500 Franken. Dafür fliegen sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde und machen laute Motorengeräusche. Besonders beeindruckend sehen die Drohnenflüge bei Nacht aus:

Die Förderer der Sportart träumen bereits davon, dass Drohnenrennen einst weltweit so populär werden wie Fussball. Mehr als 8 Millionen Dollar (ca. 8 Millionen Franken) Startkapital haben namhafte Geldgeber, darunter der Chef eines American-Football-Teams, in die neue Sportart investiert.

Auch am Persischen Golf hat man den Braten gerochen: In Dubai sollen beim “World Drone Prix” 32 Teams um eine Million Dollar Preisgeld kämpfen. Es lohnt sich also, jetzt schon einmal zu trainieren.


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen