St.Gallen rüstet sich für Curling-EM

Dieses Wochenende startet im Lerchenfeld in St.Gallen die Curling-Europameisterschaft. Die Veranstalter erklären, weshalb es eine ziemliche Herausforderung ist, einen solchen Grossanlass zu organisieren.

Eine Hockey-Halle wurde zum Curling-Stadion umfunktioniert: 300 Helfer packen derzeit im Lerchenfeld an, um St.Gallen bereit für die anstehende Curling-EM zu machen. Marco Battilana, der im Jahr 2003 Curling-Vize-Weltmeister wurde, hofft während der acht Wettkampf-Tage auf 10’000 Besucherinnen und Besucher. «Wir haben etwas Schönes auf die Beine gestellt», sagt der Präsident des Organisationskomitees im Interview mit TVO.

«Spieler erwarten Perfektion»

«Das Wichtigste ist das Eis», erklärt Battilana. Um den Profisportlern ideale Curling-Bedingungen bieten zu können, haben die Organisatoren «Eisgott» Mark Callan einfliegen lassen. Der Schotte hatte während der letzten Tage jede Menge zu tun: «Das Eis für Hockey muss nicht so gut sein, für Curling schon. EM-Spieler erwarten perfekte Verhältnisse, Dellen sollen keine da sein.»

Ganze Welt schaut zu

Die Curling-EM wird sowohl in Europa als auch in China und Nordamerika live übertragen. Die Fernseh-Leute wünschen sich eine besonders helle Halle, weiss Cheftechniker Pascal Junker. Das sei auch ein Kostenfaktor. «Wir bringen über 1000 Volumen hin.»

Den Beginn der Europameisterschaft bildet am Donnerstagabend die Curling-Partie eines Promi-Teams gegen FM1-Hörer. Am Samstag findet die offizielle Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch aller 46 Mannschaften statt; am gleichen Tag starten die Spiele der Profis. Die Finale der Frauen und Männer werden am Samstag, 25. November, ausgetragen. Für Curling-Anfänger steht ein Aussenfeld zur Verfügung.

(TVO/lag)


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