St.Gallen sucht den Salli-Ersatz

Wer folgt auf Edgar Salli.
Wer folgt auf Edgar Salli. © Benjamin Manser / St.Galler Tagblatt
Nach dem Abgang des Stürmers Edgar Salli zum 1. FC Nürnberg ist der FC St.Gallen auf der Suche nach Ersatz. Wieso konnten die Espen den Kameruner nicht halten?

Edgar Salli war letzte Saison von Monaco an St.Gallen ausgeliehen. Die Ostschweizer hätten den Kameruner gerne gehalten, der 23-Jährige entschied sich nun für die 2. Bundesliga und Nürnberg. FCSG-Mediensprecher Daniel Last über die Bemühungen der Espen, den Wechsel und die Zukunft im St.Galler Sturm.

Herr Last, wieso konnte der FC St.Gallen Edgar Salli nicht weiter verpflichten?
Daniel Last: Wir haben bis gestern spät gehofft, dass er zu uns kommt. Wir hatten gute Gespräche und uns deshalb auch grosse Hoffnungen gemacht. Es ist schade, dass er jetzt nach Nürnberg geht. Ich bin überzeugt, dass er bei uns besser aufgehoben gewesen wäre.

Was gab denn den Ausschlag gegen St.Gallen und für Nürnberg?
Das wissen wir nicht genau. Schliesslich gehen solche Entscheidungen immer über die Agenten und Berater. Ich vermute, dass Salli in Nürnberg mehr verdient. Ob es sportlich eine Steigerung ist, bin ich eher skeptisch. Nürnberg musste die Ambitionen schon runterfahren. Für mich wäre St.Gallen sicher die bessere Wahl gewesen.

Wer wird nun der Salli-Ersatz?
Da sind wir noch auf der Suche. Uns war klar, dass wir nicht fix mit Salli planen konnten. Für den FC St.Gallen muss ein neuer Spieler sportlich und finanziell passen. Wir werde sicher nicht jemanden holen, nur um das Kader aufzufüllen. Das Transferfenster ist ja noch ein bisschen offen.

Hat der FC St.Gallen schon konkret einen Spieler im Visier?
Unser Sportdirektor Christian Stübi hat viele Fühler ausgestreckt. Manchmal hängen die Verhandlungen noch an kleinen Details. Aber wir sind zuversichtlich, dass da noch etwas geht.

Interview: Anja Müggler


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