Schwarze Serie gegen Vaduz geht weiter

Moreno Costanzo jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem verwandelten Foulpenalty
Moreno Costanzo jubelt mit seinen Teamkollegen nach dem verwandelten Foulpenalty © KEYSTONE/PPR/DOMINIK BAUR
Es bleibt dabei: St. Gallen kann gegen Vaduz einfach nicht gewinnen. Auch nicht beim Olma-Spiel. Im zehnten Anlauf in der Super League resultierte zuhause gegen die Liechtensteiner beim 0:2 die nächste grosse Enttäuschung.

Der erste richtige OLMA-Match in der neuen Arena wird in St. Gallen in schlechter Erinnerung bleiben: Die schwarze Serie gegen den FC Vaduz wurde verlängert, in der Tabelle folgte der Rückfall auf den vorletzten Platz – man ist nun punktgleich mit dem Letzten Thun. Ein gellendes Pfeifkonzert hatte die St. Galler Spieler bereits nach den ersten 45 Minuten in die Kabine begleitet, nach dem Schlusspfiff war dieses noch lauter.

Tor nach Startpfiff

Es dauerte lediglich vier Minuten, ehe Vaduz gegen den Lieblingsgegner zum ersten Torjubel ansetzen durfte. Der ehemalige St. Galler Moreno Costanzo verwandelte einen Foulpenalty souverän, nachdem zuvor Franz Burgmeier von Mario Mutsch zu Boden gerissen worden war. In der 57. Minute war es dann Gonzalo Zarate, der auf der linken Seite durchbrach und mit seiner Flanke Burgmeier fand. Dieser brauchte aus kurzer Distanz nur noch zum 2:0 einzuköpfeln.

Einmal mehr fand der FCSG kein Rezept, um Vaduz ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. St. Gallen vermochte nach dem frühen Rückstand nicht nachhaltig Druck aufzubauen. Die Angriffsbemühungen wirkten behäbig. Es passte so ins Bild, dass sich die Gastgeber die erste Torchance aus dem Spiel heraus erst in der 48. Minute erarbeiten konnten, als der eben erst eingewechselte Mohamed Gouaida den Ball freistehend aus 15 Metern über das Tor schlenzte.

Kein Glück beim Olma-Spiel

Pech bekundete St. Gallen bei einem Pfostenschuss von Marco Aratore in der 72. Minute, Glück wenig später, als Philipp Muntwiler völlig unbedrängt das sichere 3:0 vergab.

Letztlich fiel diese vergebene Grosschance für Vaduz allerdings nicht mehr ins Gewicht. Nach zuletzt fünf Super-League-Spielen in Folge ohne Sieg traten die Liechtensteiner nach einem Gastspiel beim Lieblingsgegner einmal mehr mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise an. Vaduz verlängerte die Serie der Ungeschlagenheit gegen St. Gallen auf zehn Partien (7 Siege, 3 Remis). St. Gallens letzter Sieg gegen Vaduz datiert weiterhin vom 23. Mai 2012 – errungen noch in der Challenge League.

(SDA)


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