St.Galler CVP tritt nicht mehr an

Thomas Ammann gratuliert Karin Keller-Sutter zur Wahl in den Ständerat. Er selbst tritt nicht mehr an.
Thomas Ammann gratuliert Karin Keller-Sutter zur Wahl in den Ständerat. Er selbst tritt nicht mehr an. © (KEYSTONE/Eddy Risch)
Die CVP des Kantons St.Gallen wird im zweiten Wahlgang für den Ständerat nicht mehr antreten. Sie wolle laut Communiqué ihre Kräfte für andere Wahlen bündeln.

Für die St.Galler CVP war die gestrige Ständeratswahl ein Desaster. Ihr Kandidat Thomas Ammann, Gemeindepräsident von Rüthi, bekam mit 16’821 klar weniger Stimmen als Paul Rechsteiner (62’944), Thomas Müller (50’629) und Yvonne Gilli (19’191). Man habe die Resultate gründlich analysiert, schreibt die CVP St.Gallen nun in ihrer Mitteilung. “Aufgrund des klaren Resultats zieht sich die CVP zurück.” Jetzt gelte es, die Kräfte zu bündeln für die Kantons- und Regierungsratswahlen und dann in vier Jahren wieder für den Ständerat anzutreten. Offen ist, ob die CVP im zweiten Wahlgang einen Ständerats-Kandidaten unterstützt. Die Delegierten entscheiden dies demnächst.

Bis 2011 hatte die CVP traditionellerweise eine der zwei St.Galler Ständeratssitze inne. Dann verlor sie den Sitz an die SP.

Bislang treten in St.Gallen am 15. November zum zweiten Wahlgang für den Ständerat Paul Rechsteiner (SP) und Thomas Müller (SVP) an. Weitere Kandidaturen müssen bis am 23. Oktober bekannt gegeben werden. (red)


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