St.Galler Polizeihund geht in Pension

Nach zwölf Dienstjahren muss Polizeihund «Leiko» in Pension.
Nach zwölf Dienstjahren muss Polizeihund «Leiko» in Pension. © pd
Der zwölfjährige Polizeihund «Leiko», der Stadtpolizei St.Gallen darf in den verdienten Ruhestand. Während seiner Karriere als Schutz- und Betäubungsmittelspürhund konnte er insgesamt 256 Einsatzerfolge verzeichnen.

Am 1.November 2016 wurde der Deutsche Schäferhund «Leiko» nach über zwölf Dienstjahren aus dem Polizeidienst der Stadtpolizei St.Gallen entlassen. Der Schutz- und Betäubungsmittelspürhund hat während dieser Zeit 256 Einsatzerfolge gesammelt. Einer seiner grössten Erfolge war, als er einen bewaffneten Täter, welcher Passanten bedrohte, überwältigte.

Durch «Leiko» wurde Deliktsgut wie Drogen, Hülsen, Portemonnaies, Handtaschen, Handschuhe und Fahrzeugschlüssel aufgefunden, aber auch mehrere Einbrecher angehalten. Trotz seines Willens ist er körperlich nicht mehr in der Lage, die hohen Erwartungen, die an einen Diensthund gestellt werden, zu erfüllen. Seinen Lebensabend verbringt er bei seinem Diensthundeführer Christian Gisler und dessen Familie.

In die Fussstapfen von «Leiko» soll eines Tages «Jasper» treten. Er wird im Moment zum neuen Polizeihund der Stapo St.Gallen ausgebildet. Seine Ausbildung kann man in einem Blog mitverfolgen.

(pd/red)


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