St.Galler Staatspersonal fordert Lohnerhöhung

Die St.Galler Staatsangestellten warten weiter auf eine Lohnerhöhung.
Die St.Galler Staatsangestellten warten weiter auf eine Lohnerhöhung. © Urs Jaudas/St.Galler Tagblatt
Die Personalverbände der St.Galler Staatsangestellten haben eine Petition lanciert, in der sie eine generelle Lohnerhöhung fordern. Eine solche sei von der Regierung für 2016 in Aussicht gestellt worden. Dieses Versprechen müsse eingehalten werden.


Seit 2011 müsse das kantonale Personal auf eine generelle Lohnerhöhung verzichten, heisst es im Begleittext zu der am Mittwoch lancierten Petition der Personalverbändekonferenz des Kantons St.Gallen (PVK SG). Zwar seien individuelle Lohnerhöhungen gewährt worden, “aber nur sehr restriktiv”.

Bereits 2014 sei eine generelle Lohnerhöhung für 2016 in Aussicht gestellt worden, schreibt die PVK. Die Regierung habe betont, dass es nach drei Sparpaketen und fünf Nullrunden wieder an der Zeit sei für eine Lohnentwicklung. Im Aufgaben- und Finanzplan 2016 – 2018 sei deshalb eine generelle Lohnerhöhung von einem Prozent vorgesehen gewesen.

Im Budgetentwurf der Regierung war die Gehaltserhöhung dann allerdings nicht mehr enthalten. Bei der Präsentation hatte Finanzchef Martin Gehrer auf die weiterhin angespannte finanzielle Situation des Kantons, aber auch auf das wirtschaftliche Umfeld, verwiesen, das unter der Frankenstärke leide.

Es sei für die kantonalen Angestellten nicht nachvollziehbar und inakzeptabel, dass die Regierung ihr Versprechen nicht einlösen wolle, hält nun die PVK fest. Sie fordert den Kantonsrat auf, in der Novembersession eine generelle Lohnerhöhung ins Budget 2016 aufzunehmen. Die Forderung soll mit einer Petition untermauert werden. Die Unterschriftensammlung hat am Mittwoch begonnen.

(SDA)


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