St. Otmar im EHF-Cup mit dem Rücken zur Wand

Enttäuscht stehen die St. Galler auf dem Platz (Archivbild)
Enttäuscht stehen die St. Galler auf dem Platz (Archivbild) © KEYSTONE/ENNIO LEANZA
St. Otmar St. Gallen dürfte die Gruppenphase des EHF-Cup verpassen. Das Team von Predrag Borkovic verliert das Hinspiel der 3. Runde gegen Aalborg 20:30. St. Otmar hatte den favorisierten Dänen mit einer starken Deckung den Schneid abkaufen wollen, bei der Umsetzung des Plans haperte es allerdings.

Vielmehr kassierten die Gäste gegen den Champions-League-Achtelfinalisten der vergangenen Saison zu viele Gegenstoss-Tore.

Im Angriff blieben die Aufbauer Tomas Babak (2/1), Jakub Szymanski (1) und Vedran Banic (1) unter den Erwartungen. Für 11 der 20 Tore zeichneten Jost Brücker (6) und Igor Milovic (5) verantwortlich. Der beste Mann der St. Galler, die nur bis zum 8:10 (24.) mithielten, war aber Torhüter Martin Galia, der 13 Schüsse abwehrte.

Zumindest das Europacup-Abenteuer von Wacker Thun wird im Challenge Cup weitergehen. Thun gewann das Heimspiel gegen Bursa Nilüfer 47:16. Die Berner Oberländer, Gewinner des Challenge Cup vor zehn Jahren und Finalist 2012, trafen auf einen inferioren Gegner. Die Türken lagen schon nach 22 Minuten mit 3:20 zurück. Thun gab dem gesamten Kader reichlich Auslauf. Insbesondere kehrten die zuletzt verletzten Nicolas Raemy (8 Tore), Markus Hüsser (4 Tore), Roman Caspar und Nikola Isailovic zurück.

Die Rückspiele von St. Otmar St. Gallen und Wacker Thun finden nächsten Samstag statt.

(SI)


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