Stadler Rail will gegen VBZ vorgehen

CEO von Stadler Rail, Peter Spuhler
CEO von Stadler Rail, Peter Spuhler © KEYSTONE/Gian Ehrenzeller
Fünf Jahre hat das Ausschreibeverfahren für die Trambeschaffung der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) gedauert. Der Auftrag ging schliesslich an den kanadischen Hersteller Bombardier. Dagegen wehren sich nun die Thurgauer Stadler Rail und Siemens.

Wie es in einer Mitteilung der Stadler Rail heisst, haben “Gerüchte über Unstimmigkeiten im Vergabeprozess sowie entsprechende Medienberichte bei Stadler zu einer starken Verunsicherung geführt”. Auch ein Debriefing durch die VBZ nach Bekanntgabe des Entscheids konnten diese Unsicherheiten anscheinend nicht bestätigen. Das Bussnanger Unternehmen habe sich deshalb entschieden, Rekurs einzulegen und den Vergabeentscheid durch ein unabhängiges Gremium prüfen zu lassen.

Ebenfalls Rekurs einlegen will gemäss verschiedenen Medienberichten der ebenfalls leer ausgegangene Anbieter Siemens. Bei der Neubeschaffung für 70 Fahrzeuge im Zeitraum von 2018 bis 2023 geht es um 358 Millionen Franken.

(red)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen