Ständerätin Anita Fetz tut einen provokanten Blick in die Zukunft

SP-Ständerätin Anita Fetz sieht schwere Zeiten kommen für Steak-Liebhaber. (Archivbild)
SP-Ständerätin Anita Fetz sieht schwere Zeiten kommen für Steak-Liebhaber. (Archivbild) © KEYSTONE/LUKAS LEHMANN
In 30 Jahren werden Würmer und Insekten unsere einzigen tierischen Proteinlieferanten sein, vermutet die Basler SP-Ständerätin Anita Fetz – denn bis dahin sind die Meere leergefischt und die Massentierhaltung ist an der selbst verschuldeten Umweltzerstörung verendet.

Von der «Schweiz am Sonntag» ausserdem gefragt, wann in der Schweiz mehr als 50 Prozent Ausländer leben, antwortete sie: «Wenn hier nur noch SVP-Männer leben, die sich ausländische Frauen einfliegen lassen.»

Aber Fetz prognostiziert auch Optimischeres: Lebenslanges Lernen werde zur Normalität und Handwerk habe dereinst wieder goldenen Boden. Dazu wünscht sie sich eine «Renaissance von Gemeinsinn statt Ego-Trip und von sozialer Marktwirtschaft statt globalisiertem Monopolkapitalismus.»

Auch die Erfindung eines Entschleunigers steht auf ihrer Wunschliste – damit die Menschen wieder Zeit haben, darüber nachzudenken, ob es nicht bessere Lösungen gäbe als die scheinbar alternativlos naheliegenden, angeblich von Sachzwängen diktierten.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen