Kein Frisch-Milch-Zwang in der Armee

Keine garantierte Frischmilch für die Soldaten Hürlimann oder Klötzli: Der Ständerat hat eine Motion mit dieser Forderung deutlich abgelehnt. (Symbolbild)
Keine garantierte Frischmilch für die Soldaten Hürlimann oder Klötzli: Der Ständerat hat eine Motion mit dieser Forderung deutlich abgelehnt. (Symbolbild) © KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Schweizer Soldaten sollen nicht unbedingt frische Milch zum Frühstück bekommen: Das Anliegen von SVP-Nationalrat Toni Brunner (SG) ist am Mittwoch in der kleinen Kammer deutlich abgelehnt worden. Somit ändert sich nichts im Menüplan der Armee.

Oppositionslos fiel die vom Nationalrat deutlich angenommene Motion im Ständerat durch. Die Sicherheitspolitische Kommission hatte das Begehren ohne Gegenstimme zur Ablehnung empfohlen.

Nationalrat Brunner forderte, dass Soldaten künftig in der Regel Frischmilch statt Pulvermilch zum Frühstück erhalten. Viele Armeeangehörige seien enttäuscht, wenn sie zum Frühstück statt frischer Schweizer Milch wässrige Pulvermilch versetzt mit Kakao erhielten, argumentierte Brunner im Nationalrat.

Verteidigungsminister Guy Parmelin wies darauf hin, dass die Armeeangehörigen bereits heute frische Schweizer Milch erhielten, solange die Truppe stationär untergebracht sei. Nur während Übungen im Feld werde zuweilen Schokoladenmilchpulver abgegeben. Dies leuchtete der kleinen Kammer ein.

(SDA)


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