Stan Wawrinka geht gegen Kei Nishikori unter

Stan Wawrinka befand sich gegen Kei Nishikori fast permanent in Rücklage
Stan Wawrinka befand sich gegen Kei Nishikori fast permanent in Rücklage © KEYSTONE/AP/KIRSTY WIGGLESWORTH
Stan Wawrinka steht am Masters in London bereits mit dem Rücken zur Wand. Der 31-jährige Romand verliert gegen den Japaner Kei Nishikori mit 2:6, 3:6.Will Wawrinka noch weiterkommen, muss er die verbleibenden Gruppenspiele gegen den Kroaten Marin Cilic und den Schotten Andy Murray gewinnen.

Die Partie gegen Kei Nishikori dauerte bloss 68 Minuten.

Und Wawrinka blieb am Ende nur der grosse Frust. Auf das am Saison-Finale obligatorische Platz-Interview verzichtete er. Der Schweizer mochte seine himmeltraurige Leistung nicht auch noch kommentieren. In seinem allerersten Aufschlagspiel zu Beginn der Partie wehrte Wawrinka noch zwei Breakmöglichkeiten des Japaners ab, ansonsten hätte er den ersten Satz noch deutlicher verloren.

Nur zu Beginn des zweiten Satzes gab sich Wawrinka kurz kämpferischer. Das Aufbäumen erwies sich indessen nur als kurzes Strohfeuer. Kei Nishikori brachte zum 2:2-Ausgleich sein einziges umkämpftes Aufschlagspiel durch. Im darauffolgenden Service-Game von Wawrinka ging beim Schweizer die Konzentration nach einer 40:15-Führung gleich wieder verloren. Mit drei haarsträubenden Fehlern ermöglichte er seinem Gegner die Breakchance zum 3:2, die Nishikori mit einem perfekten, wenn auch glückhaften Return packte.

Am US Open hatte Wawrinka in den Halbfinals gegen Nishikori nach einem 4:6, 1:4-Rückstand noch gewonnen. Diesmal stand eine Wende nie mehr zur Diskussion. Nishikori sicherte sich mit einer soliden Leistung den Sieg; Wawrinka resignierte schon vor dem Matchball.

Bei seinen ersten drei Teilnahmen an den ATP World Tour Finals hatte Stan Wawrinka stets die Halbfinals erreicht. Nun benötigt er gegen den Swiss-Indoors-Sieger Marin Cilic und den Weltranglistenersten Andy Murray Siege, um seine Chancen zu wahren. Das zweite Spiel bestreitet Stan Wawrinka am Mittwoch vorerst gegen den Verlierer der Partie Murray – Cilic vom Montagabend.

(SDA)


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