Stau, Stau, Stau – Pendler brauchen viel Geduld

Wer heute Morgen mit dem Auto zur Arbeit unterwegs war, musste – je nach Route – bis zu einer Stunde mehr einrechnen. Auf der Strecke Oberbüren – St.Gallen ging nach einer Karambolage phasenweise gar nichts mehr; auf der A13 zwischen Widnau und Au brannte derweil ein Lastwagen.

Der Verkehr auf der Autobahn A1 kam heute nach 7:30 Uhr phasenweise praktisch zum Stillstand. Die Fahrzeuge stauten sich auf der Strecke zwischen Oberbüren und St.Gallen Winkeln gleich kilometerweise. Vier Autos sind auf Höhe der Einfahrt Gossau ineinandergekracht und machten damit ein Durchkommen praktisch unmöglich. Verletzt wurde laut Angaben der Kantonspolizei St.Gallen niemand, lediglich die Geduld der Autofahrer wurde arg strapaziert. Wer auf dieser Strecke unterwegs war, musste bis zu einer Stunde mehr einplanen. “Dass es in Stosszeiten auf den Hauptverkehrsachsen nicht viel braucht, bis der Verkehr zum Erliegen kommt, ist hinlänglich bekannt”, sagt Mediensprecher Gian-Andrea Rezzoli. Aussergewöhnlich sei lediglich, dass es bereits im Morgenverkehr zu solch grossen Verzögerungen gekommen ist; für diese sei sonst eher der Feierabend bekannt und berüchtigt.

Unterdessen ist die Unfallstelle auf der A1 laut Polizeiangaben geräumt. Die Verkehrssituation auf der Autobahn sollte sich damit in nächster Zeit normalisieren.

Brennender Lastwagen auf A13

Auch im Rheintal mussten sich Autolenker in Geduld üben, auch wenn der Rückstau wesentlich kürzer war. Auf der Strecke zwischen Widnau und Au geriet aus noch unbekannten Gründen ein Lastwagen in Brand. Das Fahrzeug mit Anhänger geriet im vorderen Fahrzeugbereich in Brand. Der 56-jährige Chauffeur lenkte die Fahrzeugkomposition auf den Pannenstreifen und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Widnau-Au konnte den Brand rasch löschen. Der Anhänger blieb unversehrt. Für die Zeit der Löscharbeiten mussten beide Fahrspuren gesperrt werden.  Die Automobilisten mussten trotzdem maximal 20 Minuten anstehen. “Die Feuerwehr konnte den Brand zwar verhältnismässig schnell löschen, dennoch kam es zu Beeinträchtigungen”, sagt Gian-Andrea Rezzoli von der Kantonspolizei St.Gallen. (mla)


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