Stefan Mross bekommt Post aus dem Pfarrhaus

Ähnliches Publikum, andere Inhalte: Während in den Dörfern die Kirchenglocken zur Predigt läuten, hält Stefan Mross die Leute vor den TV-Bildschirmen zurück. (Archiv)
Ähnliches Publikum, andere Inhalte: Während in den Dörfern die Kirchenglocken zur Predigt läuten, hält Stefan Mross die Leute vor den TV-Bildschirmen zurück. (Archiv) © Keystone
Trompeter, Sänger und ARD-Moderator Stefan Mross erhält wegen seiner Fernsehsendung am Sonntagvormittag kirchliche Resonanz. “Ich bekomme Post aus Pfarrämtern.”

Darin stehe, “dass sie im Sommer die Kirchen eigentlich auch zuschliessen können, weil die Leute vor dem Fernseher sitzen”, sagte der 40-Jährige in der Deutschen Presse-Agentur. Statt in den Gottesdienst zu gehen, schalteten sie seine Unterhaltungsshow “Immer wieder sonntags” ein.

“Wir haben ein Stück weit das gleiche Publikum – aber ich sende ja nur im Sommer”, sagte Mross. Er nehme daher die kirchliche Post als Lob. “Und ich denke, dass wir beide, Kirche wie Fernsehen, ganz gut nebeneinander und auch miteinander leben können.”

(SDA)


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