Steigende Grippezahlen bei Kleinkindern und in der Südschweiz

Noch immer liegen viele Menschen in der Schweiz mit Grippe im Bett. Das Virus ist dieses Jahr hartnäckig. (Symbolbild)
Noch immer liegen viele Menschen in der Schweiz mit Grippe im Bett. Das Virus ist dieses Jahr hartnäckig. (Symbolbild) © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Die Grippe ist in der laufenden Saison hartnäckig: Zwar nehmen die Krankheitsfälle seit Wochen ab, doch ist das Virus in grossen Teilen der Schweiz noch immer weit verbreitet. Besonders Kleinkinder und Personen in der Südschweiz sind betroffen.

Gesamtschweizerisch betrachtet nahm die Zahl der Grippefälle in der vergangenen Woche weiter ab. Gemäss den am Mittwoch aktualisierten Zahlen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) meldeten Mediziner 20,2 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen. Im der Vorwoche wurden noch 21,8 Verdachtsfälle auf 1000 Konsultationen registriert.

Seit der zweiten Jahreswoche hat die Grippe den nationalen epidemischen Schwellenwert überschritten. Den Höhepunkt erreichte die diesjährige Grippeepidemie Mitte Februar.

Seither nehmen die Krankheitsfälle zwar ab, aber nur langsam. Im Tessin und in Graubünden zeigt die Aktivität der Grippe zum zweiten Mal in Folge eine steigende Tendenz. Im Grossraum Bern/Freiburg/Jura sowie in der Westschweiz bleiben die Zahlen auf hohem Niveau konstant. In den übrigen Regionen verschwindet das Virus immer mehr.

Am stärksten von Neuerkrankungen betroffen war vergangene Woche die Gruppe der Kleinkinder im Alter von 0 bis 4 Jahren. In dieser Altersklasse herrscht ein steigender Grippetrend vor. Konstant sind die Grippeerkrankungen bei den 30- bis 64-Jährigen. Bei allen anderen Altersgruppen sind die Krankheitsfälle abnehmend, bei den Schulkindern im Alter von 5 bis 14 Jahren aber auf hohem Niveau.

(SDA)


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