Steve Schild: “Das Baby kommt im November”

Von Angela Müller
Wieder ein glückliches Paar: Mars Anwärter Steve Schild und Corinna Küttel.
Wieder ein glückliches Paar: Mars Anwärter Steve Schild und Corinna Küttel. © zvg
Er will auf den Mars, doch das vielleicht grösste Abenteuer erwartet ihn auf der Erde: Der Thurgauer Steve Schild ist nach kurzer Trennung wieder mit seiner Corinna Küttel zusammen. Im November kommt ihr erstes Baby auf die Welt.

Steve Schild gehört zu den letzten 100 Bewerbern des “Mars One”-Projekts. Sein Traum: Ein Flug auf den Mars. Der Haken: Beim privaten holländischen Projekt gibt es nur One-Way-Tickets. Ein Rückflug ist nicht vorgesehen, die Astronauten sollen auf dem Mars eine neue Menschenkolonie aufbauen. Der Abflug ist 2026 vorgesehen.

Medienrummel belastet Beziehung

Mit solchen Zukunftsplänen eine Beziehung zu leben, ist nicht einfach. Dies musste der 31-jährige Thurgauer aus Balterswil mit seiner Partnerin Corinna Küttel erfahren – sie trennten sich nach fünf Jahren Beziehung im letzten Sommer. Nicht zuletzt hatte der Medienrummel den beiden zu schaffen gemacht. Diverse Zeitungen berichteten und SRF strahlte einen Dok-Film aus.

Seither war es etwas stiller um den Mars-Menschen geworden. Immerhin, die Trennung blieb nur vorübergehend: “Wir wollten herausfinden, was wir für einander empfinden.” Seit kurzer Zeit sind die beiden wieder zusammen, wie sie auf Facebook posten. ” Wir haben wirklich gemerkt, dass wir uns sehr gerne haben.”

Nicht ohne Folgen: Die 24-jährige Corinna ist schwanger, die beiden erwarten im November ihr erstes Baby. “Alles läuft super, wir freuen uns riesig.” Wie es mit dem “Mars One”-Projekt weitergeht, erfährt Schild im Juni. “Meine Ambitionen sind unverändert. Wie hoch meine Chancen tatsächlich sind, kann ich aber nicht abschätzen.”

Projekt mit Geldsorgen

Bis 2026 sollen für das “Mars One”-Projekt die letzten 24 Bewerber als Astronauten ausgebildet werden. Das Trainingslager wird in Vierergruppen durchgeführt. Das Projekt von Geschäftsführer Lars Lansdrop hat allerdings Geldprobleme. Es sollte mit Fernsehrechten finanziert werden. Ein Vertrag mit der Produktionsfirma Endemol ist aber nicht zustande gekommen, wie Medien berichteten.

 

 


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