Spielberg hatte Angst vor Grimm-Märchen

Steven Spielberg (l) mit den Darstellern aus "Big Friendly Giant", Ruby Barnhill und Mark Rylance. (Archivbild)
Steven Spielberg (l) mit den Darstellern aus "Big Friendly Giant", Ruby Barnhill und Mark Rylance. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Invision/CHRIS PIZZELLO
Regisseur Steven Spielberg hat sich als Kind vor den Märchen der Gebrüder Grimm und einem Baum vor seinem Fenster gefürchtet. “Er war riesig – und er hat mir eine Mordsangst eingejagt. In meiner Vorstellungskraft hatte er sich immer in etwas Dämonisches, verwandelt”.

Die Grimm-Märchen seien “wirklich furchteinflössend, meist ohne versöhnliche Werte oder ein versöhnliches Ende” gewesen, sagte der Filmemacher der “Welt am Sonntag”. “Sie waren wie eine Art Denkzettel für Kinder.”

Er selbst habe seinen Kindern Geschichten von Roald Dahl vorgelesen. “Sie haben gewissermassen mitgeholfen, dass ich zu all meinen Kindern einen guten, intensiven Kontakt habe, dass ich der Held in meiner Familie war”, sagte der Vater von sieben Kindern.

“Ich stand vor meinen Kindern deshalb gut da, weil sie Dahls Geschichten liebten. Es waren zwar seine Worte, aber ich war es, der sie ihnen vorlas. Dahl war so eine Art Vermittler für mich.”

Spielberg hat Dahls “Sophiechen und der Riese” jetzt verfilmt. “BFG – Big Friendly Giant” kommt am Donnerstag in die Kinos.

(SDA)


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