Sulzer ist weniger pessimistisch bei seiner Geschäftsprognose

Für das Gesamtjahr sieht der Industriekonzern Sulzer nach wie vor einen Rückgang beim Bestellungseingang, allerdings dürfte dieser nicht so stark ausfallen wie zunächst befürchtet. (Archivbild)
Für das Gesamtjahr sieht der Industriekonzern Sulzer nach wie vor einen Rückgang beim Bestellungseingang, allerdings dürfte dieser nicht so stark ausfallen wie zunächst befürchtet. (Archivbild) © KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Im ersten Halbjahr hat der Industriekonzern Sulzer seinen Umsatz im Jahresvergleich praktisch halten können. Die Bestellungen gingen aber weiter zurück. Jedoch passte das Unternehmen seine Prognose für den Geschäftsverlauf leicht nach oben an.

Bis heute rechnete Sulzer mit einem Rückgang bei den Bestellungen für das Gesamtjahr von minus 5 bis minus 10 Prozent. Neu geht das Unternehmen davon aus, dass der Rückgang “in der Nähe von minus 5 Prozent” liegen dürfte, wie aus einer Mitteilung vom Dienstagmorgen hervorgeht.

Im ersten Halbjahr verzeichnete Sulzer allerdings noch einen Rückgang beim Bestellungseingang von rund 10 Prozent im Vergleich zu gleichen Periode im Vorjahr. Im zweiten Quartal habe sich die Lage aber gegenüber dem ersten (-14,5 Prozent) deutlich verbessert.

Der Umsatz blieb mit 1,38 Milliarden Franken praktisch unverändert. Allerdings erwartet Sulzer für das Gesamtjahr nach wie vor einen Umsatzrückgang von 5 bis 10 Prozent. Stark zugelegt hat Sulzer beim Nettogewinn, der von 26,8 Millionen Franken auf 50,4 Millionen Franken anstieg.

Im Vergleich zum Vorjahr beschäftigte Sulzer zum Ende der Berichtsperiode am 30. Juni 8,5 Prozent weniger Mitarbeiter, total waren es noch 13’900. In Winterthur stellt das Unternehmen seine letzte Produktionsstätte ein; 90 Arbeitsplätze verschwinden bis Mitte 2017.

(SDA)


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