Suva beklagt Zunahme der Unfälle in Snowparks

Snowparks sind für viele junge Erwachsene die grösste Attraktion in den Skigebieten: Sie sind aber nicht ohne Risiken. Jedes Jahr kommt es in Parkanlagen zu 4800 Unfällen. (Archivbild)
Snowparks sind für viele junge Erwachsene die grösste Attraktion in den Skigebieten: Sie sind aber nicht ohne Risiken. Jedes Jahr kommt es in Parkanlagen zu 4800 Unfällen. (Archivbild) © KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) beklagt eine zunehmende Tendenz von Unfällen in Snowparks. In Parkanlagen komme es jedes Jahr zu 4800 Unfällen. In drei von fünf Fällen seien die Verunfallten zwischen 10 und 19 Jahre alt.

Halfpipes, Kicker und Cross-Strecken seien für viele junge Erwachsene die grösste Attraktion in den Skigebieten. Doch sie seien nicht ohne Risiken. Stürze aus grosser Höhe führten oft zu schweren Verletzungen, schreibt die Suva in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Um die Sicherheit zu erhöhen, sollten immer Helm, Rückenprotektor und Handgelenkschoner getragen werden: Wichtig sei auch das Aufwärmen und Einfahren auf der Piste. Die Auswahl der Elemente und der Tricks sollte nach eigenem Können getroffen werden, und die Elemente sollten vor der ersten Fahrt besichtigt und richtig eingeschätzt und beobachtet werden.

Die Geschwindigkeit, der Absprung und die Flugweite sollten auf die Landezone des Elements angepasst werden. Und die Landezone sollte so rasch wie möglich wieder freigegeben werden.

Es sei auch hilfreich, bereits vor der Wintersaison die Kondition zu trainieren. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit seien für Sprünge und Fahrten in Snowparks wichtig. Empfehlenswert sei auch der Besuch eines Snowpark-Kurses. Weitere Informationen zu den Regeln lieferten die Homepage www.suva.ch/snowparks sowie die Gratis-App “Slope Track”.

(SDA)


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